Ergebnisse 12./13. Mai
Männer I - 12.05. - 19.00 Uhr
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32:30
mBJ - 12.05. - ab 13:00 Uhr EGH
Vorrunde im HVS-Pokal
HSG - NSG Neudorf-Muldental 36:10
HSV Dresden - HSV Mölkau 13:09
NSG N-Muldental - HSV Dresden 19:21
HSV Mölkau - HSG 08:29
HSG - HSV Dresden 38:12
NSG N-Muldental - HSV Mölkau 16:14
1. HSG Freiberg
2. HSV Dresden
3. NSG Neudorf-Muldental
4. HSV Mölkau
mCJ - 12.05. - ab 13:00 Uhr in Weißenborn
Vorrunde im HVS-Pokal
SV Rotation - HSG 26:06
HSG - NSG Westsachsen 12:26
NSG Westsachsen - SV Rotation 15:21
1. SV Rotation Weißenborn
2. NSG Westsachsen
3. HSG Freiberg
Tabelle - Oberliga Mitteldeutschland
| Platz | Mannschaft | Punkte |
| 1 | HC Elbflorenz 2006 | 49:03 |
| 2 | HSV Bad Blankenburg | 48:04 |
| 3 | HG 85 Köthen | 34:18 |
| 4 | LHV Hoyerswerda | 33:19 |
| 5 | HSG Freiberg | 32:20 |
| 6 |
SV Oebisfelde 1895 |
26:26 |
| 7 |
HV RW Staßfurt |
25:27 |
| 8 |
SV Hermsdorf |
24:28 |
| 9 |
HC Einheit Halle 05 |
21:31 |
| 10 |
TuS 1947 Radis |
20:32 |
| 11 | LSV Ziegelheim | 18:34 |
| 12 | HSG Wolfen 2000 | 17:35 |
| 13 | HSC Erfurt | 09:43 |
| 14 | SV GW Wittenberg-P. | 08:44 |
Das letzte Heimspiel
HSG Freiberg - HSC Erfurt 30:24
HSG verliert wieder am letzten Spieltag und rutscht einen Rang ab13.05.2012
Wie schon im Vorjahr verliert die HSG das letzte Punktspiel auswärts und rutscht so noch einen Platz ab. Letzte Saison noch Dritter, in dieser Saison am Ende Fünfter und damit erneut die „schlechteste“ sächsische Mannschaft der Mitteldeutschen Oberliga. Das klingt für den Moment zwar wenig, bedenkt man aber die vielen und langwierigen Personalausfälle, ist dieser 5. Platz ein hervorragendes Abschlussergebnis.
Das Spiel begann mit 1:0 und 2:1 für Freiberg, aber die Gastgeber konterten zum 6:2. Nach Auszeit von Tancos gelang zunächst nach Toren von Vit (2) und Kovar, Steinfeld der 6:6-Ausgleichstreffer (14. Min.), ehe Oebisfelde erneut vorlegte (8:6). Ein Spiel auf Augenhöhe mit dem besseren Schlussspurt zur Pause für den SVO brachte den 15:12-Pausenstand. Bereits zu diesem Zeitpunkt hatte die HSG mit 15 Fehlwürfen eine unterirdische Torausbeute.
Mit Beginn der zweiten Halbzeit veränderte sich das Bild kaum. Freiberg hatte Möglichkeiten, scheiterte aber teils kläglich frei vorm einheimischen Torhüter. Als nach dem 17:21-Rückstand die Gastgeber nach einem Freiberger Siebenmeter kurzzeitig 2 Torhüter auf dem Spielfeld hatten und das Kampfgericht sofort auf Wechselfehler entschied, handelten sie sich nur Sekunden später eine zweite Zeitstrafe ein. Die ca. 100 Sekunden in doppelter Überzahl nutzte die HSG nun clever bis zum 20:21-Anschlusstreffer. Anschließend brachte Karel Vit per Siebenmeter den Ausgleich und Christian Neubert mit 22:21 sogar den Führungstreffer für Freiberg. Das Spiel blieb spannend und Oebisfelde konnte erneut auf 28:25 drehen. Freibergs Variante mit dem siebten Feldspieler erwies sich dann an diesem Abend auf Grund mangelnder Ballsicherheit als Fiasko und statt diesen Vorteil zu Treffern zu nutzen, kassierte die HSG zwei erfolgreiche Würfe aufs leere Tor (28:27 / 55. Min.). Als dann nach zahlreichen eigenen Pfostentreffern, den Gastgebern auch noch das Glück hold war und der Ball vom Freiberger Pfosten an Mareks Rücken und zum 30:27 einnetzte, war allen klar, dass heute einfach kein Sieg mehr möglich sein würde. Mit viel Einsatz kämpfte die Mannschaft jedoch weiter um jedes Tor und Karel Vit setzte sechs Sekunden vor Saisonende mit dem 30:32 den Schlusspunkt unter die Partie.
Anschließend feierten beide Mannschaften und Fangruppen gemeinsam das Saisonende. Bei den fantastischen Gastgebern möchten wir uns für diesen Abend herzlichst bedanken, wir freuen uns schon jetzt, trotz langer Anreise, auf ein nächstes Mal bei Euch.
Ein Dank gilt zum Saisonende aber auch allen Spielern und Verantwortlichen, Schiedsrichtern, Organisatoren, unseren Busfahrern Alex und Stefanie und vor allem den vielen Fans in eigener und fremder Halle. Wie anfangs erwähnt, war dieses Spiel auch das letzte einiger Akteure im HSG-Trikot, deshalb möchte ich die bereits feststehenden Abgänge Johannes Marek, Maximilian Schulz, Martin Kovar und Jan Brabec nochmals heraus heben und ihnen für ihren Einsatz und Anteil am Erfolg der HSG Freiberg danken. Mit dem einen oder anderen werden sich die Wege sicherlich auf dem Spielfeld zukünftig kreuzen.
Die Mannschaft der HSG Freiberg wünscht allen Fans eine erholsame, handballfreie Sommerzeit und wird selbst nach jetzt dreiwöchiger Pause mit dem ersten Start in die Vorbereitung auf die kommende Saison beginnen. Die Verantwortlichen der HSG haben zuvor noch eine Menge Arbeit eine schlagkräftige Truppe zusammen zu stellen, stehen doch noch hinter weiteren möglichen Abgängen, sowie hinter den geplanten Zugängen zahlreiche Fragezeichen.
Sport frei und allen eine gute Zeit!
Statistik: HSG: Marek (1.-60. Min.), Tobies (2x bei 7m); Neubert (5), Vit (8/3), Hruschka (n.e.), Steinfeld (5), Schettler (1), Randt (1), von Ketelhodt (4), Kovar (4), Brabec (2)
Zeitstrafen: HSG 8 Min. ; SVO 6 Min.
Siebenmeter: HSG 4/3 ; SVO 7/7
Schiedsrichter: Belitz / Meyer (SV Blau-Rot Coswig / HG 85 Köthen)
Zuschauer: ca. 250
Text: Jörg Kalinke
Am letzten Saisonspieltag haben die Freiberger die weiteste Anreise09.05.2012
Am Samstag steht der 26. und damit letzte Punktspieltag der Saison 2011/12 an. Alle Partien werden zeitgleich 19:00 Uhr angepfiffen. Für die Freiberger gilt es nach der weitesten Anreise wichtige Punkte für die Sicherung des vierten Tabellenplatzes zu erobern. Wie immer, nicht einfach und mit Gastgeber Oebisfelde wartet auf die Tancos-Schützlinge ein unbequemer Gegner. So schafften die Anhaltiner in der letzten Saison in Freiberg den einzigsten Punktgewinn aller Gäste, in dieser Saison im Hinspiel mit 22:19 sogar den ersten Sieg eines Punktspielgegners nach über zweieinhalb Jahren. Allerdings konnte die HSG im Vorjahr beim SVO mit 37:32 gewinnen und so wichtige Punkte „zurück“ holen. Mit Selbstvertrauen und einer ordentlichen Leistung soll das nun wiederholt werden.
Für die HSG Freiberg ist die Minichance auf Platz drei bereits seit letzten Freitagabend, als Köthen mit Halle die Punkte teilte, ad acta gelegt. Die theoretische Punktgleichheit zur Drittplatzierten HG Köthen, würde im direkten Vergleich für die Anhaltiner sprechen. Für den sicheren vierten Abschlussplatz benötigt die HSG aber noch einen Punkt. Verfolger Hoyerswerda muss bei den Wolfenern ran und ein Sieg des besten Aufsteigers ist möglich.
An der Tabellenspitze ist die Meisterschaft fast entscheiden. Tabellenführer Elbflorenz hat auf Verfolger Bad Blankenburg einen Zähler Vorsprung und wird beim feststehenden Absteiger HSC Erfurt mit dem Gewinn von mindestens einem Punkt Meisterschaft und Aufstieg perfekt machen.
Am Tabellenende haben sich mit Erfurt und Wittenberg bereits zwei Absteiger gefunden. Für den möglichen dritten Abstiegsplatz (Platz 12) kommen nur noch Wolfen und Ziegelheim in Frage. Das allerdings nur, wenn der HC Aschersleben aus der dritten Liga runterrutscht. Bei noch zwei ausstehenden Spieltagen und drei Punkten Vorsprung auf den dritten Abstiegsplatz, den jetzt die HSG Pohlheim belegt, dürfte da eigentlich nichts anbrennen. Pohlheim muss noch nach Pirna und dürfte nicht mehr an Aschersleben vorbei kommen. Damit bleibt der Mitteldeutschen Oberliga Ziegelheim und Wolfen erhalten.
Schauen wir jetzt aber konzentriert auf uns, Platz vier oder fünf ist zwar kein Podiumsplatz, aber ein sehr gutes Ergebnis im zweiten mitteldeutschen Oberligajahr ist es auf jeden Fall. Mit einem Punktgewinn ist es sicher Platz vier und das ist jetzt am letzten Saisonspieltag das Ziel. Auf geht`s!
Text: Jörg Kalinke
HSG Freiberg gewinnt letztes Heimspiel mit 30:24 (15:10)06.05.2012
Am letzten Heimspieltag standen die HSG-Männer in eigener Halle dem Tabellenvorletzten HSC Erfurt gegenüber und ein Sieg gegen den Absteiger war natürlich Pflicht. Die Erfurter, nur mit 8 Feldspielern angereist, verhedderten sich in eine Vielzahl von technischen Ballverlusten und die Hausherren gingen mit 4:0 in Front (8. Min.). Alles schien erwartungsgemäß zu laufen und in Sicherheit wiegend schien der Schlendrian einzuziehen. Unkonzentrierte Würfe, zu schnell gesuchte Abschlüsse und eine Spielweise „ohne Feuer“ führte dazu, dass die Thüringer nach einer Viertelstunde wieder auf Tuchfühlung waren (6:5). Nach dem 7. Gästetreffer (8:7/21. Min.) hatte Jiri Tancos genug gesehen und zog die Grüne Karte. Martin Steinfeld schien während der 60 Sekunden Auszeit als einziger noch „lichterloh brennend“ motiviert zu sein und forderte von seinen Mannschaftskameraden ganz einfach mehr. Mit drei Treffern in Folge ließ Steinfeld seinen Worten auch die nötigen Taten folgen (11:8/23. Min.). Beim 15:10 Pausenstand war die „HSG-Welt“ dann wieder einigermaßen in Ordnung.
Wer gekommen war um große Handballkost zu sehen war etwas enttäuscht, konnte sich aber vielleicht bei der anschließenden Saisonabschlussfeier davon ablenken lassen und auf den Gesamterfolg in diesem Spieljahr besinnen. Trotz ungewohnt vieler und lang andauernder Spielerausfälle, fahren wir als Tabellenvierter nächstes Wochenende nach Oebisfelde (6.) und können dort am letzten Spieltag diesen Platz gegen Verfolger Hoyerswerda aus eigener Kraft verteidigen.
Text: Jörg Kalinke
Statistik:
HSG: Marek (1.-60. Min.), Hensel (n.e.); Neubert (6/2), Dietzmann (1), Vit (4/1), Hruschka (n.e.), Steinfeld (4), Schettler (3), Schulz (4), Randt, von Ketelhodt (5), Brabec (3)
Zeitstrafen: HSG 6 Min. ; HSC 6 Min.
Siebenmeter: HSG 4/3 ; HSC 4/3
Schiedsrichter: Rudolph / Scholz (OSV Zittau)
Zuschauer: ca. 520
Guter Verlauf der Festwoche06.05.2012
Wie schon vorher informiert, wurde die Festwoche am 05.05.12 in der Ernst-Grube-Halle fortgesetzt. Im Turnier der männlichen D-Jugend gab es spannende Spiele. Es wurde um jeden Ball gekämpft und trotzdem fair gespielt. Sieger wurden die Jungen der HSG I vor Weißenborn. Den dritten Platz belegte Lommatzsch vor HSG II. Beachtlich aber auch, wie die Jüngsten der HSG nicht nachließen, um noch einen Sieg zu erkämpfen. Leider vergeblich.
Die letzte Aktivität im Rahmen der Festwoche ist die Durchführung der Vorrunde im HVS-Pokal der männlichen B-Jugend. Am 12.05.12 spielen ab 13 Uhr die Mannschaften vom HSV Dresden, NSG Neudorf-Muldental, HSV Mölkau und der HSG Freiberg in der Ernst-Grube-Halle um den Einzug ins Finale.
Text: Wolfgang Rose
Traditionsspiel gegen Flöha05.05.2012
Im August 1922 fand das erste Spiel im Feldhandball TV Freiberg gegen TV Flöha statt. Deshalb spielen traditionell auch zu Jubiläen die Oldie-Mannschaften des VfB Flöha gegen die HSG Freiberg. Aus Anlaß von 850 Jahre Freiberg und 90 Jahre Handball in Freiberg fand am 04.05.12 dieses Traditionsspiel statt.
Die HSG Freiberg spielte mit: A.Böhnstedt, Schoen, Dr.Stanek, V.Dietzmann, Banko, May, Voigt, A.Tobies, Rose, Weckschmidt, S.Mader, Todt.
Text: Wolfgang Rose
Zum letztes Heimspiel der Saison ist der HSC Erfurt zu Gast03.05.2012
Zum letzten Oberligaheimspiel der Saison gibt Auf- und feststehender Absteiger HSC Erfurt seine Visitenkarte in der Freiberger Ernst-Grube-Halle ab. Gleichzeitig ist das Samstagabendspiel, Anwurf 20:00 Uhr, der finale Höhepunkt der Festwoche zum 90-jährigen Handballjubiläum in Freiberg. Anschließend findet traditionell die Saisonabschlussfeier der HSG statt, wobei die endgültige Platzierung wohl erst nächste Woche nach dem Spiel in Oebisfelde feststehen wird. Momentan ist Platz 5 sicher und in Anbetracht der vielen personellen Ausfälle in dieser Spielzeit auch ein hervorragendes Ergebnis.
Auf die Freiberger wartet also wieder einmal eine schwierige Aufgabe. Als Vierter/Fünfter gegen den Absteiger in der klaren Favoritenrolle gegen einen Gegner der erstarkt und völlig ohne Druck die Gastgeber ärgern will und auch kann. Im Hinspiel überrannte die HSG damals schwache Gastgeber mit 34:18 und markierte damit den bislang höchsten Gästesieg der gesamten Liga. Jetzt in eigener Halle ähnliches zu erwarten wäre vermessen, denn die Personalsituation ist weiter angespannt.
Mit der Rückkehr der zuletzt erkrankten Schettler und Dietzmann kann zwar gerechnet werden, jedoch die Verletztenliste wird sich in dieser Saison nicht mehr lichten. Macht in der Summe für das Trainerduo Tancos/Tietze immerhin 9 Feldspieler und 2 Torhüter. Angesichts des Erfolges in Hermsdorf (26:26)sollte und muss das aber für einen Sieg im letzten Heimspiel reichen.
Text: Jörg Kalinke
Turnier 30.04.2012
Am 28.04.12 fanden aus Anlass 850 Jahre Freiberg und 90 Jahre Handball in Freiberg die ersten Turniere organisiert durch die HSG statt. Mit jeweils sechs Mannschaften bei den Minis und der E-Jugend gab es eine gute Teilnahme aus der Umgebung bis nach Dresden und Chemnitz. Und die Jüngsten zeigten mit dem Ball, was sie in den vielen Übungsstunden bereits gelernt haben.
Endstand Minis:
1. SV Niederau
2. HSV Marienberg
3. VfB Flöha
4. HSG Freiberg
5. Rotation Weißenborn
6. SG Kurort Hartha
Bei der E-Jugend wurden Niederau und Flöha die Sieger der Vorrunde. Im Endspiel siegte Niederau und nahm den Siegerpreis in Empfang. Als bester Torwart wurde Patrik Bothe und als bester Torschütze Hans Schuster (beide Niederau) ausgezeichnet.
Endstand E-Jugend:
1. SV Niederau
2. VfB Flöha
3. HSG Freiberg
4. Rotation Weißenborn
5. Freiberg / Weißenborn
6. SG Kurort Hartha
Im Turnier der Männer ging es ab 15.30 Uhr wesentlich härter zur Sache. Gegner der HSG Freiberg III waren ausschließlich Mannschaften aus Bezirksligen. Die Mannschaft von Rotation Weißenborn gewann alle Spiele souverän und nahm verdient den Siegerpokal in Empfang.
Endstand Männer:
1. Rotation Weißenborn 6 : 0 Pkt.
2. SSV Lommatzsch 4 : 2 Pkt.
3. HSG Freiberg 2 : 4 Pkt.
4. TSV Mittweida 0 : 6 Pkt.
Das letzte Turnier am Wochenende fand am Sonntag mit der männlichen C-Jugend statt. Hier spielten ebenfalls vier Mannschaften um den Sieg. Die Mannschaft aus Weißenborn gewann alle Spiele damit verdient den Siegerpreis. Als bester Torwart wurde Sven Reuther (HSG Freiberg) und als bester Torschütze Jonas Hellmann (HSV Dresden) geehrt.
Endstand mC-Jugend:
1. Rotation Weißenborn
2. HSV Dresden
3. HSG Freiberg
4. NSG Chemnitz
Text: Wolfgang Rose
HSG-Männer bringen einen Punkt aus Hermsdorf mit nach Hause 26:26 (15:11)29.04.2012
Die Personalsituation kann bei der HSG Freiberg eigentlich kaum noch schlechter werden. Nachdem zu der langen Verletztenliste (Vogel, Schoen, Einenkel, Lange und Kovar) beim Freitagabendtraining auch noch Tino Hensel hinzu kam, gab es bereits zum Wochenanfang die Krankmeldung von Schettler und Dietzmann. Auch für Chefcoach Jiri Tancos stand körperlich angeschlagen und erkrankt kein Einsatz auf dem Spielfeld zur Debatte. Mit sieben Feldspielern und, Dank des sich erneut zur Verfügung stellenden Tilo Tobies, dann doch mit zwei Torleuten, sollte die schwierige Aufgabe bei dem heimstarken Hermsdorfern irgendwie gemeistert werden. Unterstützt wurden die Freiberger dabei erneut von einem unermüdlich trommelnden grün-weißen Fanclub.
Ein taktischer Torhüterwechsel und die Rückkehr des Trefferglücks brachte die HSG wieder etwas auf Kurs und der Halbzeitrückstand von 11:15 war nach dem anfänglichem Spielverlauf im erträglichen Rahmen. Die wenig zur Verfügung stehenden Spieler rauften sich in der Halbzeitpause nochmals zusammen und selbst der so oft emotionslos wirkende Karel Vit ergiff das Wort: „Vier Tore, das ist nicht viel, das schaffen wir!“
Halbzeit 2 begannen dann beide Teams auf Augenhöhe. Die HSG-Männer knapperten am Vorsprung der Hausherren, Marek vereitelte 2 Siebenmeterwürfe, aber mehr als auf 2 Tore Rückstand aufzuschließen gelang einfach nicht. Als die Freiberger in der 39. Spielminute dann auch noch Max Schulz per Roter Karte verloren, stand dem Trainergespann nicht nur kein Wechselspieler mehr zu Verfügung, sondern vor allem der Rückraum wurde natürlich deutlich geschwächt. Nachdem die HSG diese zwei Minuten Unterzahl unbeschadet überstand, Randt auf 17:19 verkürzte (42. Min.), handelten sich Marek und Steinfeld zeitgleich unnötige Strafzeiten wegen Meckerns ein. Mit hohem Kraftaufwand wurde der Rückstand stabil gehalten (18:20), ehe danach in Überzahl beim 19:20 erstmals der direkte Anschlusstreffer (Steinfeld, 46. Min.) gelang. Aber der Ausgleichtreffer wollte einfach (noch) nicht gelingen. Die Hermsdorfer legten wieder vor (23:20) und kamen aus einer 4-Minuten-Strafe sogar noch mit 2:1 als Sieger heraus (25:22 / 53. Min.). Aber die HSG-Männer und -Fans hatten für diesen leidenschaftlichen Kampf mehr verdient. Neubert mit seinem elften Treffer, dann Brabec und Vit und drei Minuten vor Ultimo war beim 26:25 der Spielausgang völlig offen. Die letzten Minuten nun wieder Oldie Tobies im Tor – einmal Pfosten, ein gehaltener Siebenmeter und dann noch eine Glanzparade bei der Abwehr einer „Hundertprozentigen“ für die Gastgeber waren seine Bilanz. Christian Neubert mit seinem zwölften Tor 90 Sekunden vor Spielende dann endlich erstmals mit dem Ausgleich (26:26). Keiner der Trainer wollte jetzt zu viel riskieren und möglichst den finalen Siegtreffer setzen. Hermsdorf dann bei 59:40 mit der Auszeit, doch die Freiberger Abwehr steht und hält dicht.
Die Freiberger feiern die Punkteteilung wie einen ganz wichtigen Sieg und die Gastgeber sind ein wenig enttäuscht. Letztendlich aber sicher eine verdiente und gerechte Punkteteilung die den Hermsdorfern nun den absolut sicheren Klassenerhalt einbrachte. Die HSG hat Platz 4 vor Verfolger Hoyerswerda (1 Punkt Rückstand) verteidigt. Durch den Sieg der Lausitzer beim SV Oebisfelde (6. Platz) ist nun eine Abschlussplatzierung von mindestens Platz 5 für Freiberg und Hoyerswerda sicher. Der Kampf um Platz vier bleibt wohl zwischen den beiden sächsischen Vereinen bis zum letzten Spieltag spannend.
Text: Jörg Kalinke
Statistik:
HSG: Marek (1.-21. Min. + 34.-56. Min.), Tobies (22.-33. Min. + 57.-60. Min.); Neubert (12/4), Vit (4), Steinfeld (1), Schulz (3), Randt (3), von Ketelhodt (1), Brabec (2)
Zeitstrafen: HSG 12 Min. ; SVH 6 Min.
Siebenmeter: HSG 5/4 ; SVH 7/4
Schiedsrichter: Meyer / Petzold (MSV Dresden)
Zuschauer: ca. 350
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