HSG Freiberg sichert in Aschersleben den Podiumsplatz

Die Spiele des vorletzten Ligaspieltages der Mitteldeutschen Oberliga werden alle zeitgleich angepfiffen und einige Spielausgänge des Samstagabend wurden für die mögliche Abschlussplatzierung mehrerer Teams entscheidend. Für die Freiberger Handballer war neben dem erstmaligen eigenen Sieg im Ascherslebener Ballhaus da auch die Partie des Zweiten (SV Plauen-Oberlosa) gegen den nur einen Zähler schlechteren HSG-Verfolger HC Burgenland hochinteressant.

Das Team hatte die ganze Trainingswoche nochmals hochkonzentriert und auf die Aufgabe fokussiert trainiert. Der junge Dominik Balin ragte dabei mit seiner Trainingsleistung so heraus, dass er von der ersten Spielminute an das Vertrauen des Trainerteams bekam und letztendlich mit seiner Leistung (19 Paraden) auch bestätigte. Die Gastgeber gingen schnell mit 2:0 in Führung, ehe Jens Tieken mit Beginn der dritten Spielminute für die Freiberger das erste Tor markierte. Fortan entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe, bei dem sich die Dachse, erneut über Tieken, erstmals in der 11. Spielminute mit 7:6 in Front warfen. Ab diesem Zeitpunkt wurde der Vorsprung verteidigt und lediglich beim 13:13 nochmals von Aschersleben kurzzeitig ausgeglichen. Mit einem knappen 15:14-Pausenstand hatten es die Dachse, bei gleichzeitigem Sieg der Oberlosaer im parallel laufenden Punktspiel, immer noch sehr gut in der eigenen Hand den dritten Tabellenrang in der zweiten  Halbzeit abschließend fest zu machen.

Nach dem Pausentee starteten die Freiberger besser in Partie und bauten den Spielstand bis zur 42. Minute auf 21:16 aus. Die Gastgeber griffen zur grünen Karte und Dmitri Filippov stellte seine Sieben taktisch neu ein. Zwei Torerfolge und drei Minuten später, beim Stand von 18:21, konterte Jiri Tancos diese Maßnahme, rief ebenfalls zur Zwischenbesprechung und stellte sein Team auf 7 Angriffsspieler um. Diese Maßnahme funktionierte erneut sehr gut und bis auf einen einzigen Gegentreffer aufs leere HSG-Tor, wurden so die Angriffe lang und mit viel Übersicht zu eigenen Torerfolgen ausgespielt. Ein Vier-Tore-Vorsprung konnte damit bis in die entscheidende Endphase des Spieles stabil gehalten werden (26:22/53. Min.).

Die dann offensivere Abwehrvariante der Hausherren stoppte die Dachse nicht und als dann auch noch Torwartoldie Gerd Vogel zwei Siebenmeter inklusive Nachwurf vereitelte, waren alle Weichen auf Sieg gestellt. Kurz vor dem Abpfiff erreichte die Freiberger Bank die Tickernachricht aus Oberlosa und nachdem Felix Lehmann mit seinem Tor bei Spielzeit 58:20 den Endstand zum 30:23 herstellte, war die Gewissheit da, dass der 3. Abschlussplatz erfolgreich erkämpft wurde.

Mit Abpfiff bejubelten die Freiberger zusammen mit ca. 40 mitgereisten Fans nicht nur den ersten Sieg im Ballhaus, sondern auch den erreichten dritten Rang in dieser Saison. Am kommenden Samstag wird dann zum letzten Spiel in eigener Halle der feststehende Absteiger HC Einheit Plauen erwartet und gleich vorweg, auch dieses Spiel wird weder einfach noch leicht und deshalb hat Cheftrainer Jiri Tancos auch sofort das nächste Teilziel abgesteckt: „Wir haben jetzt 35 Punkte und Platz 3, in der ersten Oberligasaison hatten wir auch Platz 3, mit 37 Punkten. Das wollen wir mit einem Sieg für unsere Fans wiederholen.“

Und wie eingangs erwähnt, ging es für einige Teams am vorletzten Spieltag um die abschließende Platzierung. Wir gratulieren dem Staffelsieger HC Elbflorenz II zur Meisterschaft und wünschen den Dresdnern eine erfolgreiche Aufstiegsrelegation (inkl. Klassenerhalt der eigenen Ersten). Ebenso gratulieren wir dem Zweiten, SV Plauen-Oberlosa 04 zu Silber.

Am Tabellenende sitzt nun Oebisfelde endgültig auf Platz 12 vor Einheit Plauen und Grubenlampe Zwickau auf einem Abstiegsplatz und alle darüber stehenden Teams dürfen sich als endgültig gerettet betrachten. Die Konstellation aus einem erfolgreichem Aufstieg von Elbflorenz II, möglichen Absteigern aus der dritten Liga und Aufsteigern aus den Landesligen, wird über einen möglichen Verbleib des Zwölftplatzierten entscheiden. Es bleibt also noch lange spannend.

Statistik:
HSG: Dominik Balin (1.-60. Min.), Tino Hensel (4x bei 7m), Gerd Vogel (2x bei 7m); Felix Lehmann (1), Martin Schettler (5), Eric Neumann (2), Miroslav Jahn (1), Björn Richter (1), Alexander Matschos, Matej Harvan (1), Dominik Gelnar (7/6), Jens Tieken (4), Nico Werner (5), Jan Mojzis (3)
Zeitstrafen: HSG 6 Min.; HCA 8 Min.
Siebenmeter: HSG 6/6; HCA 5/9
Schiedsrichter:  Frank Meyer / Ralf Petzold (HV Sachsen)
Zuschauer: 288

HSG mit Neuzugang zwischen den Pfosten

Ab kommender Saison hat die HSG Freiberg wieder einen gebürtigen Niederländer in den eigenen Reihen. Mit dem 24-jährigem Richard Meinicke wechselt der Torhüter vom Mittelrheinischen Oberligisten (5. Liga) HC Gelpe/Strombach für mindestens 3 Jahre nach Sachsen in die Silberstadt.

Der 1,92 m große BWL-Student spielt seit 2016 (zuerst 2 Jahre bei TuS Ferndorf) in Deutschland und blickt unter anderem auch auf 37 Spiele für die Jugend- Nationalmannschaft (mit Teilnahme an WM U21 in Brasilien 2015) zurück.

Richard passt sportlich und als Typ perfekt in das Freiberger Team und wird dort Gerd Vogel, der nach seiner überragenden „Aushilfsaktion“ die aktive Karriere erneut beendet, ersetzen.

Der geschlossene 3-Jahresvertrag bedeutet für Geschäftsführer Stefan Lange Planungssicherheit und zukünftige Konstanz im Team.

D-Dachse schlagen den Tabellenführer im Dachsbau!

Das letzte Spiel der diesjährigen Bezirksligasaison der D- Dachse, fand am 13.04.2019 statt, kein geringerer als der Tabellenführer SSV Chemnitz- Rottluff war nach Freiberg in den Dachsbau gekommen.

Die D- Dachse hatten nach dem deutlichen Gewinn gegen den Tabellendritten in der Vorwoche genug Selbstbewusstsein getankt, um Hoffnungen auf ein packendes Duell zu machen.

Jedoch hatten auch die Gäste das Ziel, einen Auswärtssieg als Saisonabschluss zu feiern!

Von Beginn an schenkten sich die Spieler auf dem Spielfeld nichts, es war ein packendes Handballspiel auf Augenhöhe, denn von Beginn an zeigten die Dachse, wie sehr sie sich in dieser Saison konditionell und spieltechnisch weiterentwickelt hatten.

Endlos erscheinende 3 Minuten mussten die anwesenden Dachse-Fans mithoffen und mitfiebern, ehe der verwandelte 7 Meter Wurf zur 1:0 Führung für die Dachse, an der Anzeigetafel prangte.

Die Dachse hatten Blut geleckt und erhöhten zu Beginn der 5. Minute auf 2:0.

Die gegnerische Mannschaft legte mit einem Anschlusstreffer zum 2:1 nach, ehe die Dachse zum 3:1 erhöhen konnten. Durch schnelle Zuspiele und lauffreudig agierende Spieler fielen die nächsten beiden Tore innerhalb von 9 Sekunden (!) und nach 7 Minuten erschien der Spielstand von 4:2.

Beide Mannschaften wollten spürbar den Sieg und wir Dachse-Fans trugen unseren Teil durch eine lautstarke Unterstützung bei, 3 Trommler gaben den Takt an und manch eine Papierklatsche hielt die Dauerbeanspruchung an diesem Spieltag nicht aus!

Nach 11:13 hatten die Gäste den Ausgleich zum 6:6 erreicht, jedoch nahmen die Dachse die Spielregie wieder an sich und bauten mit 5 Treffern in Folge den Vorsprung auf 11:6 aus, Nervenbalsam für uns Fans!

Wir wussten jedoch auch, dass die längste Spieldauer noch vor den stark spielenden und kämpfenden Dachsen lag!

Eine kurze Verschnaufpause verschaffte die 1. Auszeit für die Gäste in der 21. Minute, ehe sich die Dachse nochmals mit „Auf geht’s Dachse, kämpfen und siegen“ zum Endspurt in der 1. Halbzeit motivierten!

Mit einem absolut starken Halbzeitstand von 24:15 ging es für die Dachse mit dem Trainergespann Rene Auerbach und Franziska Einert in die Kabine.

Die 2. Halbzeit begann mit einer chaotischen Minute, die Spieler beider Mannschaften konnten den Handball nicht mehr fangen und wir fragten uns, was in der Kabine gemacht wurde! J

Nach einem Treffer für die Gäste und 2 für die Dachse, zog René Auerbach nach 4 Minuten die grüne Karte für die 1. Auszeit. Wahrscheinlich ermutigte der Trainer seine Schützlinge nochmals, dass sie die Chance haben, gegen den Tabellenführer zu gewinnen.

Im Anschluss folgte wiederum ein Schlagabtausch auf Augenhöhe und ein nicht verwandelter 7 Meter für den HSG Nachwuchs. Einen 7 Meter Wurf der Gästemannschaft konnte unser Keeper T.M. halten, danach kam R.S. als Tormann zum Einsatz.

Die Toreflut nahm an diesem letzten Spieltag nicht ab und die Spieler beider Mannschaften zeigten ihre Spielerfahrungen durch tolle Spielzüge und schnelle Umschaltspiele, sodass in der 23. Minute der 2. Halbzeit bereits 74 Tore in Summe gefallen waren, 42 Tore für die Dachse, 32 für die Gäste!

Nach der 2. Auszeit schickte das Trainerteam auch die, auf der gut gefüllten Mannschaftsbank verbleibenden Spieler auf das Spielfeld und mit einem deutlichen Endstand von 43:34 endete das Spiel gegen den Tabellenführer!

Der Jubel und die Freude bei den Dachsen und natürlich auch der Fans war der krönende Abschluss der ersten Bezirksligasaison.

Ihr Dachse habt in dieser Saison eine gigantische Entwicklung von den „kleinen“ E- Dachsen zu kämpfenden, starken D- Dachsen durchlebt. Durch intensive Trainingseinheiten und Verbesserung der Kondition, habt ihr es geschafft, dass ihr mittlerweile sogar den Tabellendritten und vor allem den Tabellenführer bezwingt!

Die Hinrunde mit 5 Niederlagen, verlief erwartungsgemäß schwer, doch in der Rückrunde gingen die Dachse nur einmal als Verlierer vom Spielfeld, als die Mannschaft krankheitsbedingt derart geschwächt war, dass der Trainer sogar über eine Spielabsage nachdachte, aber auch an diesem Spieltag habt ihr gekämpft!

Mit einem 4. Platz in der Tabelle, aber den meisten geworfenen Toren aller Mannschaften (!) endet die erste Bezirksligasaison für die D- Dachse, unser Laufdachs F.S. wurde viertbester Torschütze in dieser Saison.

Eine Torte mit dem Mannschaftsbild, selbst gebastelte Medaillen und Siegerbrause waren die Anerkennung der Eltern für „ihre“ Dachse und dem Trainerteam.

Als nächstes erwartet die Dachse ein Handballturnier in Dänemark, ehe am 28.04.2019 der Dachsecup im Dachsbau stattfindet!

Text: Sandra Meyer

Foto: Katrin Auerbach

Radeberger SV – HSG Freiberg 31:27 (11:12)

Trotz der in der Schlussphase beim Tabellendritten Radeberg noch erlittenen 27:31 (12:11) Niederlage bot die zweite Mannschaft der HSG in der Bierstadt über weite Strecken eine äußerst engagierte und gute Leistung, vergab aber insbesondere in der zweiten Hälfte zu viele klare Chancen, um am Ende als Sieger das Parkett verlassen zu können!

Anders als in den letzten beiden Partien stand gegen einen sehr spielstarken und zuletzt äußerst erfolgreichen Kontrahenten wieder eine echte Einheit auf dem Parkett der Radeberger Sporthalle! Trotz anfänglichen Problemen in der Deckung hielten die Bergstädter dem Druck der Hausherren von Beginn an stand und beantworteten Gegentreffer postwendend mit blitzschnellen Treffern aus der Schnellen Mitte heraus! Da auch das Angriffsspiel der HSG-RESERVEDACHSE auf Hochtouren lief, konnten diese den Spielstand immer wieder ausgleichen und nach einer enormen Steigerung in der Abwehr – die im Verbund mit Dominik Balin ab Mitte der ersten Halbzeit kaum noch etwas zuließ – sogar mit drei Toren in Führung gehen!

Einige zu schnell und unvorbereitet abgeschlossene Angriffe brachten die Bierstädter dann aber zur Halbzeit wieder auf 11:12 heran!

In der zweiten Spielhälfte fanden die Freiberger dann ihre spielerische Linie schnell wieder, vergaben jedoch von Beginn an immer wieder klarste Möglichkeiten!

Und da jetzt auch die Deckung an Kompaktheit verlor, den gegnerischen Angreifern zu große Räume gelassen wurden und man Antizipieren oft mit Spekulieren verwechselte, übernahmen die Hausherren wieder ihre anfängliche Führung!

Anders als in den beiden Partien zuvor stemmten sich die HSG-Männer nun jedoch mit aller Macht gegen die drohende Niederlage, schafften immer wieder den Anschluss und mussten sich erst in den letzten fünf Minuten gegen ein Team aus Radeberg, dass zu jeder Zeit alles in die Waagschale warf, um bereits vorzeitig den dritten Platz in der Verbandsliga zu sichern, geschlagen geben!

Aber die Mannschaftsleistung insgesamt in einer gutklassigen Begegnung konnte sich wirklich sehen lassen!

HSG spielte mit: Balin, Grämer; Morgenstern (6), Schneider, Haufe (1), Oehme (1), T. Neubert (5), C. Werner (2), Sedic (1), Hesse, Steinfeld (2), Wolowski (4/1) und Rabe (5)

Text: Andreas Tietze

D-Dachse zeigen Krallen!

Am Samstag, den 6. April 2019, fuhren die D-Dachse, gemeinsam mit dem Trainer Rene Auerbach und zahlreichen Dachse-Fans nach Limbach- Oberfrohna, um das mit Spannung erwartete Spiel gegen den Tabellendritten NSG Gc-Mee-LO zu bestreiten.

Unsere Mannschaft war zum Glück wieder fast vollständig, sodass die Mannschaftsbank gut gefüllt war!

Die Heimmannschaft erschien mit überwiegend jahrgangsälteren und auch körperlich größer wirkenden Spielern auf dem Spielfeld.

Von Beginn an spürten wir Fans jedoch, dass unsere Dachse kämpfen und siegen wollten.

Unser Torwart griff zwar zu Beginn der 1. Minute das erste Mal hinter sich, jedoch erfolgte schon nach 41 Sekunden der Ausgleich zum 1:1!

Im Anschluss gelang es den Gastgebern erneut, mit 2:1 in Führung zu gehen, doch auch hier erfolgte unmittelbar im Anschluss der Anschlusstreffer zum 2:2!

Das Spiel war von Beginn an sehr dynamisch auf beiden Seiten und das 3. Tor für die Gastgeber fiel bereits in der 3. Minute. Ein 7 Meter Wurf für die Dachse konnte leider nicht verwandelt werden, doch die mittlerweile sehr spielerfahrenen Dachse behielten die Nerven, auch nach dem 4. Treffer für die Gastgeber, denn im unmittelbaren Gegenangriff verkürzten die Dachse zum 4:3.

Nach 6 Minuten und einem 7 Meter Wurf für die D- Dachse, prangte wieder der Ausgleich an der Anzeigetafel und wir lautstarken Fans, ein Dank an dieser Stelle unseren Trommlern, sahen, wie stark unsere Dachse kämpften, denn noch vor dem Ende der 7. Minute gingen erstmals unsere Dachse mit 4:5 in Führung.

Den Ausgleich schafften die Gastgeber noch einmal zum 5:5, dann nahmen unsere Dachse derart das Spiel an sich und zeigten ein absolut starkes Handballspiel. Sie kämpften um jeden Ball, wehrten sich gegen die körperlich überlegenen Spieler und zeigten sich enorm lauffreudig, sodass im weiteren Spielverlauf die Nerven der Fans sich etwas beruhigen konnten, denn die Führung gaben die Dachse nicht wieder aus den Krallen, sorry aus den Händen!

Mit einem Halbzeitstand von 15:17 für die Dachse, ging es in die Kabine!

Nach dem Wiederanpfiff bauten die Dachse die Führung kontinuierlich aus, auf eine Tordifferenz von bis zu 11 Toren konnten die Jungdachse den Abstand erhöhen, dabei konnten noch nicht einmal alle Torchancen genutzt werden, denn die Torpfosten wurden auf beiden Seiten stark strapaziert!

Nach 50 Minuten prangte ein Spielstand von 26:35 gegen den Tabellendritten an der Anzeigetafel, unsere Dachse hatten gezeigt, dass sie enorm an Spielerfahrung gewonnen hatten und sich von scheinbar körperlich überlegenen Spielern nicht einschüchtern ließen!

Am nächsten Samstag steht bereits das letzte Spiel der diesjährigen Handballsaison im heimischen Dachsbau auf dem Spielplan. Wir Fans werden die Dachse gegen den Tabellenführer SSV Chemnitz- Rottluff erneut lautstark unterstützen, denn für uns steht bereits jetzt fest: Was ihr in der ersten Bezirksligasaison gezeigt habt, ist einfach spitze!!!!

Text und Foto: Sandra Meyer

Erfolgreicher Saisonabschluss der jungen Dachse

Am 30.03. 2019 zogen sich die Kinder der gemischten E-Jugend ein letztes Mal in dieser Spielzeit ihre Trikots über. Vor heimischer Kulisse standen am wie an jedem anderen Spieltag zwei Spiele auf dem Programm.

In der ersten Begegnung des Tages trafen die Freiberger auf die Mannschaft aus Flöha. Das Hinspiel wurde knapp mit 8:5 gewonnen, sodass ein spannendes Spiel zu erwarten war. Doch in einem Spielrausch überrannten die Jungdachse immer wieder ihre Gegner. So stand es nach 12 Spielminuten bereits 12:0. Mit Disziplin, Engagement und einer enormen Spielstärke, wenn gleich es der Gegner uns es heute auch relativ leicht machte, errangen die Freiberger am Ende einen 27:1 Sieg. Alle gemeldeten Spieler kamen dabei zum Einsatz, so auch Louis, der erstmals im Trikot für die Dachse spielte.

Betrachtet man beide Begegnungen, muss man den Fortschritt erkennen, welche das Spiel der Freiberger über die Saison gemacht hat.

In der letzten Aufgabe dieser Punktspielsaison trafen die Dachse auf die Vertretung aus Roßwein. Auch hier konnte das Hinspiel nur sehr knapp gewonnen werden, doch jetzt zum Saisonende war alles anders. Selbst wenn unser Nachwuchs in der ersten Halbzeit noch einige einfache Gegentore hinnehmen musste, änderte das nichts am Spielverlauf. Ohne Gegentor in der zweiten Halbzeit stand es beim Abpfiff 34:6 für die Bergstädter. Mit Freude aber auch ein wenig Staunen wurde diese sensationelle Leistung vom fachmännischen Publikum mit reichlich Applaus belohnt.

Zum Saisonabschluss möchte ich gern noch ein paar Worte des Dankes zu Papier bringen.

Zunächst an den hauptverantwortlichen Trainer, Peter Stürzebecher, der über die Saison die „Wilde Horde“ zu einem Team formte, welches sich im Punktspielalltag doch recht gut geschlagen hat. Und betrachtet man die Entwicklung in den letzten Wochen, wohl zu noch mehr fähig gewesen wäre.

Danke an all die fleißigen Helfer, Eltern und Fans.

Danke für so manche Kuchenleckerei und Nascherei, für zuckersüße Getränke zum herzhaften Imbiss.

Danke an alle Fahrer und Mitfahrer zu den Auswärtsspieltagen.

Danke, dass wir zu jedem Spieltag immer frisch gewaschene Trikots hatten.

Danke liebe Claudi, danke Micha für die perfekte Organisation.

Aber natürlich auch DANKE an all die jungen Dachse, die sich zweimal pro Woche die Mühe machen, vielleicht auch mal ein großer Dachs zu werden.

Das Ende der Punktspielsaison bedeutet aber nicht, dass die Jungdachse auf ein Kräftemessen verzichten müssen. Schon am ersten Maiwochenende findet im Dachsbau der Dachse-Cup statt. Vorbehaltlich soll Mitte Mai ebenfalls nochmals um Pokale und Medaillen gespielt werden.

Bis dahin und immer schön bissig bleiben!

Text: Th. Listner

Einfach nur traurig….

Am 23.03.2019 fand das Rückrundenspiel gegen Lok Chemnitz in Chemnitz statt.

Unsere D- Dachsmannschaft war durch Erkrankungen und Verletzungen derart stark geschwächt, dass der Trainer Rene Auerbach sogar über eine Spielabsage nachdachte, da es aber am Ende noch 7 Feldspieler und ein Torwart waren, konnte eine spielfähige Mannschaft antreten, obwohl zahlreiche Spieler gesundheitlich angeschlagen waren.

An dieser Stelle unsere Hochachtung für die Spieler, welcher trotz der Erkrankungen für ihre Mannschaft kämpften!

Die erste Halbzeit begann sehr gut für den HSG- Nachwuchs, lagen sie nach einer Minute bereits 0:1 vorn, der Ausgleich folgte jedoch unmittelbar.

Aufgrund von Fehler bei Zuspielen und der angeschlagenen körperlichen Verfassung, blieben an diesem Tag viele Chance ungenutzt, mehrfach konnten die Gegner in Führung gehen, aber die Dachse kämpften und glichen mehrfach aus, jedoch hatten sie keine Chance, auch nicht gegen die beiden „Unparteiischen“, welche mit gravierenden Fehlentscheidungen das Spiel zerstörten.

Den Schiedsrichtern musste auch erst erklärt werden, dass bei der D- Jugend nach einer 2 Minuten Strafe ein anderer Spieler aufs Parkett darf! Den Handball (mit Spieler!) im Aus sahen sie auch nicht!!!

Der Halbzeitstand von 8:8 zeigte, dass auch unsere so stark dezimierte Mannschaft alle körperlichen Reserven mobilisieren kann, um dem Tabellenführer zu zeigen, dass die Dachse nicht zu unterschätzen sind.

In der 2. Halbzeit konnten die HSG- Nachwuchsspieler nicht mehr mithalten, da auch keine genügende Anzahl an Spielern auf der Mannschaftsbank zur Verfügung standen!

Das Ergebnis war an diesem Tag für uns nebensächlich, wir wussten, wie stark die Jungs gekämpft hatten, nicht nur gegen die Gegner, sondern auch gegen die Schiedsrichter, was 2 Minuten- Strafen und noch eine Rote Karte einbrachte.

Am Ende prangte 30:17 an der Anzeigentafel, im HVS- Programm wurde das Ergebnis 29:16 vermerkt, ein Zeichen, dass nicht alles an diesem Tag in der „Stadt der Moderne“ stimmte!

Torfestival durch D- Dachse!

Am 30.03.2019 erwarteten die D- Dachse den NSG Westsachsen.

Der Schrecken des letzten Spiels war zum Glück verblasst und die Mannschaftbank war wieder gut gefüllt, auch zur Erleichterung des Trainergespanns Franziska Einert und René Auerbach.

Im Hinrundenspiel hatten die D- Dachse mit 39:31 gegen die Westsachsen gewonnen, wahnsinnige 70 Tore waren es damals in Summe, aber dieses Ergebnis sollte noch getoppt werden …. .

Die Dachse wollten an diesem Spieltag unbedingt den Sieg im Dachsbau feiern und so starteten sie auch dynamisch mit dem ersten Treffer in der 1. Minute durch einen verwandelten 7 Meter Wurf!

Anschließend folgte zwar der Ausgleich, aber in den nächsten Minuten bauten die Dachse die Führung deutlich aus, sodass der gegnerische Trainer in der 5. Minute, bei einem Spielstand von 6:2 bereits die erste Auszeit nahm.

Die Spielunterbrechung führte überhaupt nicht zur Unterbrechung des Spielflusses und der Spielfreude der Dachse, im Gegenteil, bis zur 2. Auszeit der Gäste in der 9. Minute, erhöhten die Dachse den Spielstand auf 9:5.

Im Anschluss folgte eine etwas hektische Phase mit Ungenauigkeiten bei den Pässen, sodass der Vorsprung auf eine 2 Toreführung schmolz. (9:7)

Die Dachse wollten aber den Sieg und fanden zum gewohnten Spielfluss zurück und bauten durch enorme Laufarbeit und sehenswerten Spielzügen den Vorsprung wieder aus, sodass zur Halbzeit ein Spielstand von 22:14 an der Anzeige prangte!

In der 2. Halbzeit nahm die Torflut nicht ab, die Tore fielen schneller als im Minutentakt, vor allem in das gegnerische Tor. Unsere beiden Tormänner konnten sich toll in Szene setzen und R.S. gelang es, in der 10. Minute der 2. HZ, einen 7 Meter Wurf zu halten!

In der letzten Spielhälfte kamen auch die Dachse von der Mannschaftsbank zum Einsatz, um Erfahrung zu sammeln und manch einem Jungdachs gelang noch ein Tor.

In der 47. Minute warf J.P. das 50. Tor für die Dachse, sehr zur Freude der anwesenden Fans, welche wieder lautstark für Stimmung im Dachsbau sorgten!

Der Endstand von 53:30 spiegelt wieder, dass die Dachse enorm spielfreudig agierten und den Sieg mehr als deutlich wollten.

Mit dem derzeitigen Tabellenplatz 4, aber den meisten geworfenen Toren aller Mannschaften, freuen sich die Dachse und sicher auch die Eltern und Fans auf die letzten beiden Spiele in dieser Saison, am nächsten Samstag gegen den Tabellendritten NSG Gc-Mee-Lo in Limbach- Oberfrohna und am 13.04.2019 im Dachsbau gegen den Tabellenzweiten Chemnitz- Rottluff im Dachsbau!

Auf geht´s Dachse!

Der Dachsbau bebt

Am 30.03. trat die mC Jugend zu ihrem letzten Punktspiel gegen den Koweg Görlitz im Dachsbau an. Das Spiel wollte und sollte gewonnen werden, um den vierten Platz in der Tabelle zu erreichen und somit in der neuen Saison wieder Sachsenliga zu spielen. Die Mannschaft aus Görlitz hatte überwiegend ältere Spieler in der Mannschaft, welche körperlich sehr fit aussahen.

Alle Spieler der Heimmannschaft waren hoch motiviert und was Zuschauer, Eltern und auch die Trainer zu sehen bekamen war ein wahres „Feuerwerk“! Die Mannschaft stand von der ersten Minute an mit der Einstellung auf dem Feld, dieses Spiel gewinnen zu wollen. Es war 50 Minuten eine hervorragende Mannschaftsleistung zu sehen. Die Deckung stand hervorragend und der gegnerische sehr große Kreisläufer konnte durch zwei bis drei Spieler gemeinsam festgemacht werden, sodass er immer wieder am Torwurf gehindert wurde. Auch ein hervorragender Torwart im heimischen Tor gab der Mannschaft viel Rückenhalt, hielt mehrere Tore des Gegners sowie zwei sieben Meter. So gelang es der HSG mit einem unglaublichen 20:8 in die Halbzeit zu gegen. Auch in der zweiten Halbzeit ging dieses Spiel mit genauso viel Elan weiter. Mehrere schnelle Angriffe bauten die Führung der mC Dachse weiter aus, zwischenzeitlich führte die HSG sogar mit 20 Toren. Das Spiel wurde mit einem 35:20 klar gewonnen.

Es war eine sehr spannende erste Saison dieser mC Jugend in der Sachsenliga, welche mit einigen Niederlagen aber auch hart erkämpften Siegen einen guten vierten Platz erzielt haben. Wir sind stolz auf diese Mannschaft und sagen Danke für diese Saison.

Text: Sylvi Richter

Einzugs ins Finale

Am 23.03.2019 ging es für die mC Jugend nach Werdau zum Spiel gegen NSG Westsachsen im Halbfinale des Bezirkspokal´s. Der Einzug in Halbfinale entschied das Freilos für die HSG. Zu Beginn des Spiels war es nur schwer ersichtlich, dass die Jungs das Spiel gewonnen wollten. Einige Treffer an den Pfosten und neben das Tor ließen den Gegner in Führung gehen. Auch Fehler in der Deckung machten es dem Gegner in der ersten Halbzeit leicht den Ball aufs Tor zu werfen. In der zweiten Halbzeit sah dies viel besser aus. Durch einige Konter bauten die Dachse die Führung aus. Zum Ende des Spiels war bei Westsachsen die Luft raus und es konnten mehrere Treffer ins gegnerische Tor erzielt werden. So gewann die mC Jugend dieses Halbfinale eindeutig mit einem 19:30 und spielt im Finale des Pokals gegen den NSG Oelsnitz/Oberlosa.