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E-Dachse mit erfolgreichem Saisonauftakt

Lang genug hatte es gedauert, bis auch die gemischte E-Jugend ihre Spielsaison beginnen konnte. Die 13 Spieler sollten am Sonntag in Waldheim gegen die Gastgeber und dem TSV Blau-Gelb Flöha nun zeigen, wie die Trainingsinhalte in den Punktspielen umgesetzt werden.

Im ersten Spiel gegen Flöha starteten unsere E-Dachse furios. Schnell wurde der Ball nach vorn gespielt und die Chancen auch genutzt. Der Halbzeitstand von 13:3 erlaubte es, die gesamte 2. Halbzeit mit Spielern, die bisher wenig oder noch gar keine Spielpraxis haben, zu bestreiten. Dass da nicht alles rund lief und vor allem die Abschlüsse nicht mehr erfolgreich waren, war normal. Aber gerade diese Spielzeiten sind für diese Kinder wichtig. Endstand 13:8 und die ersten zwei Punkte im Kasten.

Auch im zweiten Spiel gegen die Gastgeber dominierten unsere Kinder mit ballsicherem Spiel nach vorn. Allerdings wurde erstmal mittels zahlreicher Pfosten- und Lattenwürfe das Tor der Waldheimer vermessen, so dass diese bis zur Halbzeit beim 6:3 auf Tuchfühlung blieben. Nach entsprechender Ansage in der Pause besserte sich die Wurfqualität etwas und so stand am Ende schließlich ein deutliches 13:6 auf der Anzeigetafel.

Also zwei Siege, an denen alle Spieler ihren Anteil hatten und die Mut machen für die nächsten gewiss nicht leichten Spiele.

Erstaunlich im positiven Sinne, dass tatsächlich zu sehen war, wie  die Trainingsschwerpunkte im Spiel erfolgreich umgesetzt wurden.

Liebe Kinder, Ihr seht, das Training lohnt sich, weil es erstens Spaß macht und zweitens wir in den Spielen erfolgreich sind. Weiter so!!!

Vielen Dank an die Eltern, Großeltern und Geschwister, die uns toll angefeuert haben und an den Fortschritten teilhaben konnten.

Text: Thomas Schmalfuß
Foto: Anne Schneider

Zwei Pflichtsiege für die E-Dachse

Die Nacht war gerade verklungen, da lockte ein erster Sonnenstrahl die jungen Dachse vor ihren Bau. Denn bereits um 9 Uhr war Anpfiff in der Sporthalle Schoeller Weißenborn. Nach den beiden erfolgreichen Spielen der Vorwoche war man natürlich mit breiter Brust angereist. Deshalb hoffte man, heute (18.1.) befreit aufspielen zu können. Doch irgendwie folgen Spiele gegen Mannschaften von Rotation anderen Gesetzen und sind zudem immer mit einer guten Prise Brisanz gewürzt. So konnte die Mannschaft letztlich über die gesamte Spielzeit den eigenen Ansprüchen nur teilweise gerecht werden. Lag es einerseits an der frühen Anwurfzeit oder an der langsamen und stark passiven Spielweise des Gastgebers. So wurden die Dachse in der Abwehr zu Statisten degradiert und agierten viel zu harmlos gegen die zahllosen Zuspiele an der 9-Meter-Linie. Auch im Angriff fand man zunächst zu selten ins Spiel. So fielen die Tore meist durch gut ausgespielte Tempogegenstöße. Beim Stand von 8:4 für die Freiberger wurden die Seiten gewechselt. Im Anschluss zog man bis zur 22. Spielminute mit 5 Treffern in Folge auf 13:4 davon. Mit diesem vorentscheidenden Zwischenspurt hatten die Jungdachse gegen die zweite Vertretung von Weißenborn für klare Verhältnisse gesorgt. Bei diesem beruhigendem Vorsprung konnten die Trainer auch den Wechselspielern endlich ihre Einsatzzeiten geben. Am Ende gab es ein 18:8 im Dachselager zu bejubeln! Jedoch muss man sich aber eingestehen, dass bei konsequenter Spielweise, ein deutlich höheres Ergebnis möglich gewesen wäre. „Aber man spielt halt nur so stark, wie hoch ein gutes Pferd springt.“ So in etwa die Worte eines Spielers – Unsere Kinder!

In der nächsten Begegnung des Tages traf man auf die Vertretung aus Grün-Weiß Niederwiesa. Vom Papier her ein vermeintlich leichter Gegner. Da sollten jetzt auch mehr unsere jüngsten Mitstreiter zum Zuge kommen. Doch irgendwie fand man nicht so recht in die Partie, in welcher die Grün-Weißen sehr engagiert auftraten. Unter der Regie der Führungsspieler wurde nach und nach versucht die Nachwuchsspieler zu integrieren. Abstimmungsprobleme und kleine Unsicherheiten die hieraus in Folge entstanden, waren nur bedingt Ergebnis relevant. Letztlich ist dieses gemeinsame Miteinander für das Zusammenwachsen des Teams maßgebend. Mit zunehmender Spieldauer zeichnete sich dann aber die spielerische Überlegenheit der Dachse ab. So endete das Spiel zweier ungleicher Gegner mit 24:8 für die jungen HSG-Dachse.

Nun heißt es in der zweimonatigen Wettkampfpause fleißig weiter zu trainieren, denn der nächste Spieltag ist erst am 29. März. Wieder in Weißenborn, dann heißt es „Erster gegen Zweiter“! Oder „Erster oder Zweiter“ – für uns aus der Silberstadt geht es dann um Gold.

Bis dahin, immer schön bissig bleiben!

Text: Th. Listner

Ein erwartet schweres Gastspiel in Claußnitz

Am Sonntag, dem 08.12.2019, startete kurz nach 8 Uhr die grün-weiße Dachse Kolonne vom Parkplatz an der Ernst-Grube-Halle.

Im Spielort angekommen, streiften sich die Jungdachse erstmalig in dieser Saison die neuen grünen Trikots über. Voller Stolz betraten sie so als geschlossene Mannschaft das Spielfeld. Pünktlich 10:00 Uhr ertönte der Anpfiff zur ersten Begegnung des Tages. Gegner war die Auswahl vom gastgebenden TSV Einheit Claußnitz. Ohne Startschwierigkeiten fanden die jungen Wilden ins Spiel und führten bereits nach 5 Minuten mit 5:1. Beim 11:5 für die Bergstädter wurden dann die Seiten gewechselt. Nach dem Wiederanpfiff erfolgte der 12. Treffer, welchem 2 Schreckensminuten für den Freiberger Nachwuchs folgten. Trotz einer Auszeit kassierte man innerhalb dieser Zeit 4 Gegentore! Somit hatten die Claußnitzer in der 18 Minute auf 9:12 verkürzt. Das motivierte die Heimmannschaft und ließ Hoffnung aufkeimen. Doch diese löschten die Dachse und übernahmen wieder die Führung der Partie. Mit einer tadellosen Defensivarbeit und entschlossener Konsequenz im Abschluss erhöhten sie in den letzten 12 Spielminute kontinuierlich bis zum Endstand von 9:20.

Nach einer kurzen Erholungspause ging es um 11:00 Uhr ins zweite Match gegen den Burgstädter HC. Mit hohen Erwartungen auf das Saisonziel standen sich jetzt zwei direkte Kontrahenten gegenüber. Den klar besseren Start erwischten die Dachse und führten bereits in der 7. Minute mit 4:0. Bis zum Pausentee konnte dieser Vorsprung verwaltet werden. Mit Beginn der zweiten Halbzeit erhöhten die Dachse auf ein respektables 11:5 in der 18. Minute. Danach verloren sie völlig die Ordnung im Spiel. Dies ermöglichte den Spielern aus Burgstädt binnen dreier Minuten 4 Tore zum Zwischenstand von 11:9. Für Trainer und Fans beider Mannschaften begannen damit die letzten 8 Spielminuten in der kühlen Halle. Das Geschehen, beherrscht von Spannung und Emotionen, gestaltete sich zu einer Abwehrschlacht. In dieser erzielte jedes Team noch 2 Treffer. Am Ende sicherte unser jüngster Spieler, heute wieder zwischen den Pfosten, mit sensationellen Paraden in der Schlussphase den zweiten Tagessieg. Damit verließen glückliche und siegreiche Dachse das Claußnitzer Parkett.

Abgesehen von noch zu vielen technischen Fehlern und nachlassendem Abschlussglück war es die beste Saisonleistung der jungen E-Dachse. Vor allem im Abwehrverhalten sahen Trainer und Eltern über weite Strecken eine sehr disziplinierte und engagiert, geschlossene Mannschaft.

Für den nächsten Spieltag im heimischen Dachsbau am 11. Januar 2020 mit dem absoluten Gipfeltreffen gilt es nun diese Form zu konservieren und noch bestehende Defizite abzustellen.

Während der ältere Jahrgang unserer Dachse um Edelmetall in der Staffel kämpfte, kamen die Jüngsten bereits am Nikolaustag beim Adventsturnier in Weißenborn zu beachtlichen Erfolgen. Gemeinsam mit den Spielern der F-Jugend belegte man die Plätze 1 und 2.

Text / Foto: Th. Listner

Erfolgreicher Heimspieltag der Jungdachse

Am 16.11.2019 war es nun endlich soweit. Der erste Heimspieltag für die Dachse der gE Jugend stand an. Auf Grund der zu erwartenden Gegner entschieden sich die Trainer letztlich für einen übergroßen Kader. Somit konnten einige Spieler aber nur in einer Partie eingesetzt werden. Das Trainerteam stellte die Mannschaft taktisch so auf, dass durch das sichere Spiel der erfahrenen Dachse, die Neuzugänge „spielerisch“ integriert werden sollten.

So ging es mit dem Anpfiff um 10:00 Uhr in die erste Begegnung gegen die Vertretung aus Mittweida. Der letzte Spieltag der Jungdachse lag bereits sechs Wochen zurück. Entsprechend schwer fanden die Freiberger Jungs ins Geschehen. Beim Stande von 4:5 für unsere Gäste nahm Trainer P. Stürzebecher in der neunten Spielminute die erste Auszeit. Wie schon so oft fand er die richtigen Worte und erreichte damit seine sichtlich enttäuschten Spieler. Wie eine Initialzündung ging ein Ruck durch das gesamte Team. Innerhalb von vier Minuten zogen die traditionell in Weiß spielenden Jungdachse auf ein respektables 9:5 davon. Mit Beginn der zweiten Halbzeit setzte sich dieser positive Trend fort. Dementsprechend konnten jetzt auch alle aufgestellten Spieler zum Einsatz kommen. Die Abwehr und auch unser Torhüter steigerten sich zunehmend und ließen in den letzten 20 Spielminuten nur noch 2 Gegentreffer zu. Damit gewann der HSG-Nachwuchs das erste Spiel des Tages verdient mit 19:7.

In der zweiten Partie hieß der Gegner VfL Waldheim 54, eine Mannschaft, die bis dato in 10 Spielen sieglos geblieben war. Vom Protokoll her also eine große Chance für unsere Jüngsten weitere Spielerfahrungen in der E-Jugend zu sammeln. Beginnend in Halbzeit eins wurde durchgewechselt und so bekam jeder Spieler seine Einsatzzeit. Nach einem Halbzeitstand von 15:2 endete das Spiel mit einem ansehnlichen 26:11 für die Freiberger. So verließen alle Beteiligten der Dachse-Familie mit einer gewissen Zufriedenheit im Gesicht die heimische Ernst-Grube-Halle.

Am zweiten Dezemberwochenende geht es dann in Claußnitz weiter. Vermutlich mit dem Gipfeltreffen gegen die Auswahl aus Burgstädt.

Bis dahin immer schön bissig bleiben!

Auf geht´s Dachse!

 

Text/ Foto: Th. Listner

Zweite erfolgreiche Auswärtsfahrt der E-Dachse

Kurz nach 13:00 Uhr setzte sich am 29.9.2019 die Karawane der gE-Jugend mit dem Dachs auf der Motorhaube in Bewegung.
Eine knappe Stunde später standen Mannschaft und Fans in der alten, kleinen DDR-Schulturnhalle von Geringswalde. Auf Grund technischer Probleme verzögerte sich der Spielbeginn um gut 30 Minuten. Der erste Gegner war die 2. Vertretung des gastgebenden HV aus Geringswalde. Es wurde wieder mit 5:1 gespielt und die Jungdachse zeigten von Beginn an, dass sie die Punkte unbedingt wollten. Mit drei schnellen Toren lag man bereits nach vier Minuten auf Kurs. Eine aggressive aber faire Abwehrarbeit war der Garant, dass es zur Halbzeit einen beruhigenden Zwischenstand von 10:4 für die Freiberger gab. Neben einer konsequenten Umsetzung der Vorgaben im Defensivbereich war es auch wieder einmal der „Mann“ zwischen den Pfosten, der die Dachse zum Pausenpfiff strahlen ließ. Mit Freude aber auch Engagement und einigen Spielerwechseln ging es dann in die zweiten 15 Minuten der Partie. Am Ende stand ein 17:9 auf der antiquierten Anzeigetafel.
Im zweiten Spiel traf die Mannschaft auf das Team aus Flöha. Eine Überlegenheit in allen Bereichen bescherte den Jungdachsen eine klare 15:1 Führung zur Halbzeit. Die grün-weißen Dachse zeigten sich über die komplette Spielzeit körperlich präsenter und spielerisch agiler. Letztlich war es ein nie gefährdeter 28:5 „Heimsieg“ auf fremden Boden. Da jeder Spieler seine Einsatzzeiten hatte, konnte sich auch jeder als Torschütze feiern lassen. Trotz des hohen Erfolges blieb die Jubelfeier eher beschaulich, denn man weiß, dass schwerere Aufgaben noch folgen werden. So geht es gleich nächsten Sonntag weiter in Mittweida. Dort warten dann zwei harte Brocken der Staffel auf uns.

Abschließend sollte noch gesagt werden, dass obwohl ihrer klaren spielerischen Defizite die Blau-Gelben aus Flöha NIE aufgegeben und bis zum Schluss gekämpft haben – dafür unseren Respekt.

Let‘ s go Dachse!

Text: Th. Listner
Foto: C. Dittmann

E- Dachse starten verspätet in die Saison

Nachdem am letzten Wochenende (14.9.) der Spieltag sehr kurzfristig abgesagt wurde, ging es für die Jungdachse der gE-Jugend am 21.9.2019 mit einer Auswärtsfahrt nach Chemnitz/Grüna nun endlich los Wie gewöhnlich standen zwei Partien auf dem Plan. Die Erste gegen den gastgebenden HV aus Grüna.

Mit zwei Siegen gestartet, standen unsere himmelblauen Gegner mit geschwellter Brust auf dem Parkett und hatten nicht vor das Feld als Verlierer zu verlassen. In einer für die Freiberger Jungen ungewohnt kleinen Halle, konnten nur 5 Akteure auflaufen. Mit diesen Rahmenbedingen scheinbar völlig überfordert, fanden die Dachse in den ersten 15 Minuten zu keiner Zeit zu ihrem Spiel. Mit einem ausgeglichenen 7:7 ging es dann in die Pause. Dank unseres Torhüters war dieses Ergebnis noch schmeichelhaft. Nach einer sehr deutlichen Mannschaftsansprache in der Kabine, standen die wach gerüttelten Dachse nun mit etwas mehr Biss auf der Platte. Ganz starke Akzente setzte dabei Moritz, der ein ums andere Mal seinen Gegner umspielte und so ein Tor nach dem anderen warf. Auch im Abwehrverhalten war mehr Aggressivität zu erkennen, wenn gleich zu oft noch die Zuordnung fehlte. So kam der Gegner doch immer wieder zu Torerfolgen. Aber am Ende stand auf Grund des besseren Starts in die zweite Halbzeit ein 19:12 Sieg für die Dachse auf der Habenseite.

Nach nur kurzer Pause wurde sich der Ball weiter zu gespielt. Gegen die in vier Spielen bis dato sieglosen Waldheimer Mädchen und Jungen wollte man sich nach dem schwierigen Start nun auch spielerisch etwas steigern. Zur Pause führte man mit 17:2. Bis zum Ende erhöhten unsere Jungs kontinuierlich auf ein 29:3. Dabei konnten sich nahezu alle Spieler in die Torschützenliste eintragen.

Unsere Dachse starteten erfolgreich in die Saison, doch gibt es für den Rest der Saison im Training noch viel zu tun.

Bereits am 29.09.2019 heißt es wieder „Auf geht’s DACHSE!“, dann in Geringswalde.

Foto/Bild: Th. Listner

Erfolgreicher Saisonabschluss der jungen Dachse

Am 30.03. 2019 zogen sich die Kinder der gemischten E-Jugend ein letztes Mal in dieser Spielzeit ihre Trikots über. Vor heimischer Kulisse standen am wie an jedem anderen Spieltag zwei Spiele auf dem Programm.

In der ersten Begegnung des Tages trafen die Freiberger auf die Mannschaft aus Flöha. Das Hinspiel wurde knapp mit 8:5 gewonnen, sodass ein spannendes Spiel zu erwarten war. Doch in einem Spielrausch überrannten die Jungdachse immer wieder ihre Gegner. So stand es nach 12 Spielminuten bereits 12:0. Mit Disziplin, Engagement und einer enormen Spielstärke, wenn gleich es der Gegner uns es heute auch relativ leicht machte, errangen die Freiberger am Ende einen 27:1 Sieg. Alle gemeldeten Spieler kamen dabei zum Einsatz, so auch Louis, der erstmals im Trikot für die Dachse spielte.

Betrachtet man beide Begegnungen, muss man den Fortschritt erkennen, welche das Spiel der Freiberger über die Saison gemacht hat.

In der letzten Aufgabe dieser Punktspielsaison trafen die Dachse auf die Vertretung aus Roßwein. Auch hier konnte das Hinspiel nur sehr knapp gewonnen werden, doch jetzt zum Saisonende war alles anders. Selbst wenn unser Nachwuchs in der ersten Halbzeit noch einige einfache Gegentore hinnehmen musste, änderte das nichts am Spielverlauf. Ohne Gegentor in der zweiten Halbzeit stand es beim Abpfiff 34:6 für die Bergstädter. Mit Freude aber auch ein wenig Staunen wurde diese sensationelle Leistung vom fachmännischen Publikum mit reichlich Applaus belohnt.

Zum Saisonabschluss möchte ich gern noch ein paar Worte des Dankes zu Papier bringen.

Zunächst an den hauptverantwortlichen Trainer, Peter Stürzebecher, der über die Saison die „Wilde Horde“ zu einem Team formte, welches sich im Punktspielalltag doch recht gut geschlagen hat. Und betrachtet man die Entwicklung in den letzten Wochen, wohl zu noch mehr fähig gewesen wäre.

Danke an all die fleißigen Helfer, Eltern und Fans.

Danke für so manche Kuchenleckerei und Nascherei, für zuckersüße Getränke zum herzhaften Imbiss.

Danke an alle Fahrer und Mitfahrer zu den Auswärtsspieltagen.

Danke, dass wir zu jedem Spieltag immer frisch gewaschene Trikots hatten.

Danke liebe Claudi, danke Micha für die perfekte Organisation.

Aber natürlich auch DANKE an all die jungen Dachse, die sich zweimal pro Woche die Mühe machen, vielleicht auch mal ein großer Dachs zu werden.

Das Ende der Punktspielsaison bedeutet aber nicht, dass die Jungdachse auf ein Kräftemessen verzichten müssen. Schon am ersten Maiwochenende findet im Dachsbau der Dachse-Cup statt. Vorbehaltlich soll Mitte Mai ebenfalls nochmals um Pokale und Medaillen gespielt werden.

Bis dahin und immer schön bissig bleiben!

Text: Th. Listner

Der Dachs zeigt sein wahres Gesicht

 

Die letzte Auswärtsfahrt dieser Saison brachte die Jungdachse der gE-Jugend vergangenen Sonnabend nach Burgstädt.

Der Gegner im ersten Spiel war die Vertretung von Einheit Claußnitz, welche das Spiel stark defensiv bestritt. Bis zum 4:4 konnten die Dachse jeweils nur den Ausgleich erzielen, ehe man die erste eigene Führung bejubeln konnte. Danach bauten die Dachse ihren Vorsprung kontinuierlich aus und gingen mit einem 11:7 in die Halbzeitpause. Mit einer fortführenden, konstanten Leistung in der zweiten Halbzeit spielten unsere Dachse bis zum Abpfiff ein sehenswertes 18:12 heraus. Für die Trainer Peter Stürzebecher und Thomas Listner war nicht die Höhe des Ergebnisses Grund zur Freude, sondern mehr die Art und Weise, wie die jungen Bergstädter diesen Sieg herausgespielt hatten.

Nach der Niederlage gegen Weißenborn in der Vorwoche, fand Peter Stürzebecher offensichtlich die richtigen Worte, um den Kampfgeist und die Spielfreude der Jungdachse wieder zu erwecken. Zudem wurden in den Trainingseinheiten gezielt neue Bewegungsabläufe einstudiert und eine Verbesserung der Wurfqualität angestrebt.

Nach dem ersten Tageserfolg wollte man nun auch gegen die gastgebende Mannschaft aus Burgstädt als Sieger die Halle verlassen.

Mit der wahrscheinlich besten Saisonleistung geprägt von Kampfgeist, Entschlossenheit und Hilfsbereitschaft konnte der mit 13 Spielern gut besetzte Kader an die Leistung vom ersten Spiel anknüpfen. Von Beginn an in Führung liegend stand es nach zehn Minuten bereits 10:2 für die Freiberger. Beim 13:5 gab es für beide Mannschaften die verdiente Pause. Verschwitzte und rot glühende Gesichter aus denen selbstbewusste Augen strahlten, sprachen heute eine völlig andere Sprache als noch vor einer Woche. Mit dem beruhigenden Vorsprung aus der ersten Halbzeit wurde bei den Dachsen nun wieder durchgewechselt. Auch wenn ein solcher Umbruch immer für ein wenig Unruhe sorgt, wurde im gleichen Stile weiter gekämpft. So konnte am Ende beim Stand von 19:11 berechtigt gefeiert werden.

Für unsere Dachse waren es an diesem Spieltag 2 Spiele, 2 Siege und 4 Punkte!

Nächstes Wochenende bestreiten die Jungdachse den letzten Spieltag und spielen im heimischen Dachsbau um den dritten Platz in der Staffel.

Bis dahin heißt es weiter fokussiert trainieren, Krallen schärfen und „Auf geht’s Dachse!“

Text: Th. Listner/ C. Dittmann

Foto: R. Fichtner

Punktspieltag in Waldheim

Nach einigen Navigationsproblemen erreichte auch unser Trainerstab mit dem Großteil der Mannschaft die Sporthalle am Schulberg in Waldheim.

In der ersten Begegnung trafen die Freiberger Jungdachse auf die Vertretung der gastgebenden Heimmannschaft. Vom Tabellenstand her eine lösbare Aufgabe. Trotz einer nicht immer überzeugenden Leistung war es letztlich ein stets ungefährdeter Sieg. Dieser hätte bei voller Potentialausschöpfung jedoch deutlich höher ausfallen müssen. Mit einem nahezu vollzähligen Kader angereist, wechselten die Trainer in der Halbzeit komplett durch und so bekam jeder Spieler genügend Zeit sich zu präsentieren. Nach gespielten 30 Minuten stand es 13:9 für die Dachse auf der Anzeigetafel und damit zwei wichtige Punkte in der Tabelle auf der Habenseite.

Direkt im Anschluss kam es zum Showdown zwischen der SV Rotation Weißenborn und unseren Dachsen. Die Spieler der Rotation begannen druckvoll und mit Elan. Schnell lagen die Dachse mit 3:0 zurück. Abstimmungsfehler im Abwehrverhalten und technische Unsicherheiten ließen die wieder in Rot spielenden Freiberger nur zögernd ins Spiel finden. Doch hier spielte der Staffelzweite gegen den derzeit Drittplatzierten und es sollte nicht in einem Debakel wie in der Vorwoche enden. Mit Kampfgeist und Leidenschaft gelang es nun aus einer immer besser agierenden Defensive auch im Angriff endlich Zählbares zu verbuchen. So gestaltete sich ein Spiel auf Augenhöhe. Durch ein gutes harmonierendes Miteinander war es den Freibergen möglich mit einer 9:7 Führung in die Pause zu gehen.

Die ersten 5 Minuten der zweiten Halbzeit waren geprägt von einem offenen Schlagabtausch. Doch dann gesellten sich zum Wurfpech im Angriff auch diverse Fehler vor dem eigenen Tor. In der spielentscheidenden Phase waren einige der Jungdachse der Aufgabe scheinbar nicht gewachsen. Teilweise resignierend standen sie auf dem Waldheimer Hallenparkett und machten es dem Gegner in diesen Momenten oft zu einfach. Am Ende entschied der absolute Siegeswille, gepaart mit Spielfreude über den Ausgang dieses spannenden Aufeinandertreffens. Man muss neidlos anerkennen, dass die Mannschaft aus Weißenborn bis zum Schluss „gefightet“ hat, während der Dachs in den letzten zehn Minuten immer mehr an Bissigkeit verlor. Und somit auch dieses Spiel (20:16).

Nächste Woche geht es schon weiter zum Gastspiel in Burgstädt.

Bis dahin heißt es: „Krallen schärfen! Auf geht´s Dachse!“

Text: Th. Listner

Ein erwartet schwerer Auswärtsspieltag

Im März werden die jungen Dachse der gE-Jugend ein hartes Programm absolvieren müssen, denn jedes Wochenende ist ein Punktspieltag.

So ging es letzten Sonntag nach Döbeln, wo zwei schwere Spiele auf dem Plan standen.

Der Gegner in der ersten Partie war die Vertretung vom TSV Penig. Im Hinspiel erfuhren die Dachse eine bittere 16:5 Niederlage. Auch diese Begegnung begann mit einem klaren Signal der Peniger Mannschaft. So stand es bereits nach 8 sec. 0:1. Doch die erstmals in Rot spielenden Dachse zeigten sich unerschrocken und glichen in der 20 sec. wieder aus. Ab der dritten Minute folgte dann die Führung unserer Mannschaft. In der 12 min. verkürzten die Peniger auf 6:4, doch das ließ die Jungdachse nicht in Nervosität verfallen und sie erzielten bis zur Halbzeitpause noch 4 Treffer in Folge. Mit diesem beruhigendem Vorsprung wollte man sich in Halbzeit 2 nun auch spielerisch noch weiter steigern. Doch zu viele Unzulänglichkeiten im Spielaufbau und Abwehrverhalten zeigten doch klar die Schwächen des Freiberger Spiels. So endeten die ersten 30 Minuten des Tages mit einem 13:9 Sieg. An diesem Erfolg war Conrad mit seinen 8 Treffern maßgeblich beteiligt.

Nach kurzer Pause kam es in der zweiten Partie zur erwartet schweren Aufgabe gegen den Liga-Primus aus Döbeln. In den ersten 15 Spielminuten demonstrierten die Döbelner Jungs ein sicheres und aus einer gut eingestellten Abwehr heraus funktionierendes Umkehrspiel. Die Dachse liefen sich ein ums andere Mal in der gegnerischen Hälfte fest, verloren das Spielgerät und die Gastgeber beendeten erfolgreich ihre sauber heraus gespielten Konter. So stand für die Jungdachse ein trauriges 15:2 zur Halbzeit auf der Anzeigetafel. Obwohl sich die Dachse in der zweiten Spielhälfte steigerten und den Trainern ein über weite Teile kämpferisch geführtes Spiel zeigten, gab es gegen die Mannschaft aus Döbeln keine Punkte zu holen.

Mit einer 23:6 Niederlage im Gepäck machte sich der Tross aus Mannschaft, Eltern und Fans wieder auf den Heimweg.

Nächste Woche geht es für die Jungdachse nach Waldheim. Dort geht es gegen den Staffelzweiten aus Weißenborn wieder um wichtige Punkte.

Bis dahin, Kopf hoch und „Auf geht´s, DACHSE!“

Text: Th. Listner / C. Dittmann