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Zweite erfolgreiche Auswärtsfahrt der E-Dachse

Kurz nach 13:00 Uhr setzte sich am 29.9.2019 die Karawane der gE-Jugend mit dem Dachs auf der Motorhaube in Bewegung.
Eine knappe Stunde später standen Mannschaft und Fans in der alten, kleinen DDR-Schulturnhalle von Geringswalde. Auf Grund technischer Probleme verzögerte sich der Spielbeginn um gut 30 Minuten. Der erste Gegner war die 2. Vertretung des gastgebenden HV aus Geringswalde. Es wurde wieder mit 5:1 gespielt und die Jungdachse zeigten von Beginn an, dass sie die Punkte unbedingt wollten. Mit drei schnellen Toren lag man bereits nach vier Minuten auf Kurs. Eine aggressive aber faire Abwehrarbeit war der Garant, dass es zur Halbzeit einen beruhigenden Zwischenstand von 10:4 für die Freiberger gab. Neben einer konsequenten Umsetzung der Vorgaben im Defensivbereich war es auch wieder einmal der „Mann“ zwischen den Pfosten, der die Dachse zum Pausenpfiff strahlen ließ. Mit Freude aber auch Engagement und einigen Spielerwechseln ging es dann in die zweiten 15 Minuten der Partie. Am Ende stand ein 17:9 auf der antiquierten Anzeigetafel.
Im zweiten Spiel traf die Mannschaft auf das Team aus Flöha. Eine Überlegenheit in allen Bereichen bescherte den Jungdachsen eine klare 15:1 Führung zur Halbzeit. Die grün-weißen Dachse zeigten sich über die komplette Spielzeit körperlich präsenter und spielerisch agiler. Letztlich war es ein nie gefährdeter 28:5 „Heimsieg“ auf fremden Boden. Da jeder Spieler seine Einsatzzeiten hatte, konnte sich auch jeder als Torschütze feiern lassen. Trotz des hohen Erfolges blieb die Jubelfeier eher beschaulich, denn man weiß, dass schwerere Aufgaben noch folgen werden. So geht es gleich nächsten Sonntag weiter in Mittweida. Dort warten dann zwei harte Brocken der Staffel auf uns.

Abschließend sollte noch gesagt werden, dass obwohl ihrer klaren spielerischen Defizite die Blau-Gelben aus Flöha NIE aufgegeben und bis zum Schluss gekämpft haben – dafür unseren Respekt.

Let‘ s go Dachse!

Text: Th. Listner
Foto: C. Dittmann

E- Dachse starten verspätet in die Saison

Nachdem am letzten Wochenende (14.9.) der Spieltag sehr kurzfristig abgesagt wurde, ging es für die Jungdachse der gE-Jugend am 21.9.2019 mit einer Auswärtsfahrt nach Chemnitz/Grüna nun endlich los Wie gewöhnlich standen zwei Partien auf dem Plan. Die Erste gegen den gastgebenden HV aus Grüna.

Mit zwei Siegen gestartet, standen unsere himmelblauen Gegner mit geschwellter Brust auf dem Parkett und hatten nicht vor das Feld als Verlierer zu verlassen. In einer für die Freiberger Jungen ungewohnt kleinen Halle, konnten nur 5 Akteure auflaufen. Mit diesen Rahmenbedingen scheinbar völlig überfordert, fanden die Dachse in den ersten 15 Minuten zu keiner Zeit zu ihrem Spiel. Mit einem ausgeglichenen 7:7 ging es dann in die Pause. Dank unseres Torhüters war dieses Ergebnis noch schmeichelhaft. Nach einer sehr deutlichen Mannschaftsansprache in der Kabine, standen die wach gerüttelten Dachse nun mit etwas mehr Biss auf der Platte. Ganz starke Akzente setzte dabei Moritz, der ein ums andere Mal seinen Gegner umspielte und so ein Tor nach dem anderen warf. Auch im Abwehrverhalten war mehr Aggressivität zu erkennen, wenn gleich zu oft noch die Zuordnung fehlte. So kam der Gegner doch immer wieder zu Torerfolgen. Aber am Ende stand auf Grund des besseren Starts in die zweite Halbzeit ein 19:12 Sieg für die Dachse auf der Habenseite.

Nach nur kurzer Pause wurde sich der Ball weiter zu gespielt. Gegen die in vier Spielen bis dato sieglosen Waldheimer Mädchen und Jungen wollte man sich nach dem schwierigen Start nun auch spielerisch etwas steigern. Zur Pause führte man mit 17:2. Bis zum Ende erhöhten unsere Jungs kontinuierlich auf ein 29:3. Dabei konnten sich nahezu alle Spieler in die Torschützenliste eintragen.

Unsere Dachse starteten erfolgreich in die Saison, doch gibt es für den Rest der Saison im Training noch viel zu tun.

Bereits am 29.09.2019 heißt es wieder „Auf geht’s DACHSE!“, dann in Geringswalde.

Foto/Bild: Th. Listner

Erfolgreicher Saisonabschluss der jungen Dachse

Am 30.03. 2019 zogen sich die Kinder der gemischten E-Jugend ein letztes Mal in dieser Spielzeit ihre Trikots über. Vor heimischer Kulisse standen am wie an jedem anderen Spieltag zwei Spiele auf dem Programm.

In der ersten Begegnung des Tages trafen die Freiberger auf die Mannschaft aus Flöha. Das Hinspiel wurde knapp mit 8:5 gewonnen, sodass ein spannendes Spiel zu erwarten war. Doch in einem Spielrausch überrannten die Jungdachse immer wieder ihre Gegner. So stand es nach 12 Spielminuten bereits 12:0. Mit Disziplin, Engagement und einer enormen Spielstärke, wenn gleich es der Gegner uns es heute auch relativ leicht machte, errangen die Freiberger am Ende einen 27:1 Sieg. Alle gemeldeten Spieler kamen dabei zum Einsatz, so auch Louis, der erstmals im Trikot für die Dachse spielte.

Betrachtet man beide Begegnungen, muss man den Fortschritt erkennen, welche das Spiel der Freiberger über die Saison gemacht hat.

In der letzten Aufgabe dieser Punktspielsaison trafen die Dachse auf die Vertretung aus Roßwein. Auch hier konnte das Hinspiel nur sehr knapp gewonnen werden, doch jetzt zum Saisonende war alles anders. Selbst wenn unser Nachwuchs in der ersten Halbzeit noch einige einfache Gegentore hinnehmen musste, änderte das nichts am Spielverlauf. Ohne Gegentor in der zweiten Halbzeit stand es beim Abpfiff 34:6 für die Bergstädter. Mit Freude aber auch ein wenig Staunen wurde diese sensationelle Leistung vom fachmännischen Publikum mit reichlich Applaus belohnt.

Zum Saisonabschluss möchte ich gern noch ein paar Worte des Dankes zu Papier bringen.

Zunächst an den hauptverantwortlichen Trainer, Peter Stürzebecher, der über die Saison die „Wilde Horde“ zu einem Team formte, welches sich im Punktspielalltag doch recht gut geschlagen hat. Und betrachtet man die Entwicklung in den letzten Wochen, wohl zu noch mehr fähig gewesen wäre.

Danke an all die fleißigen Helfer, Eltern und Fans.

Danke für so manche Kuchenleckerei und Nascherei, für zuckersüße Getränke zum herzhaften Imbiss.

Danke an alle Fahrer und Mitfahrer zu den Auswärtsspieltagen.

Danke, dass wir zu jedem Spieltag immer frisch gewaschene Trikots hatten.

Danke liebe Claudi, danke Micha für die perfekte Organisation.

Aber natürlich auch DANKE an all die jungen Dachse, die sich zweimal pro Woche die Mühe machen, vielleicht auch mal ein großer Dachs zu werden.

Das Ende der Punktspielsaison bedeutet aber nicht, dass die Jungdachse auf ein Kräftemessen verzichten müssen. Schon am ersten Maiwochenende findet im Dachsbau der Dachse-Cup statt. Vorbehaltlich soll Mitte Mai ebenfalls nochmals um Pokale und Medaillen gespielt werden.

Bis dahin und immer schön bissig bleiben!

Text: Th. Listner

Der Dachs zeigt sein wahres Gesicht

 

Die letzte Auswärtsfahrt dieser Saison brachte die Jungdachse der gE-Jugend vergangenen Sonnabend nach Burgstädt.

Der Gegner im ersten Spiel war die Vertretung von Einheit Claußnitz, welche das Spiel stark defensiv bestritt. Bis zum 4:4 konnten die Dachse jeweils nur den Ausgleich erzielen, ehe man die erste eigene Führung bejubeln konnte. Danach bauten die Dachse ihren Vorsprung kontinuierlich aus und gingen mit einem 11:7 in die Halbzeitpause. Mit einer fortführenden, konstanten Leistung in der zweiten Halbzeit spielten unsere Dachse bis zum Abpfiff ein sehenswertes 18:12 heraus. Für die Trainer Peter Stürzebecher und Thomas Listner war nicht die Höhe des Ergebnisses Grund zur Freude, sondern mehr die Art und Weise, wie die jungen Bergstädter diesen Sieg herausgespielt hatten.

Nach der Niederlage gegen Weißenborn in der Vorwoche, fand Peter Stürzebecher offensichtlich die richtigen Worte, um den Kampfgeist und die Spielfreude der Jungdachse wieder zu erwecken. Zudem wurden in den Trainingseinheiten gezielt neue Bewegungsabläufe einstudiert und eine Verbesserung der Wurfqualität angestrebt.

Nach dem ersten Tageserfolg wollte man nun auch gegen die gastgebende Mannschaft aus Burgstädt als Sieger die Halle verlassen.

Mit der wahrscheinlich besten Saisonleistung geprägt von Kampfgeist, Entschlossenheit und Hilfsbereitschaft konnte der mit 13 Spielern gut besetzte Kader an die Leistung vom ersten Spiel anknüpfen. Von Beginn an in Führung liegend stand es nach zehn Minuten bereits 10:2 für die Freiberger. Beim 13:5 gab es für beide Mannschaften die verdiente Pause. Verschwitzte und rot glühende Gesichter aus denen selbstbewusste Augen strahlten, sprachen heute eine völlig andere Sprache als noch vor einer Woche. Mit dem beruhigenden Vorsprung aus der ersten Halbzeit wurde bei den Dachsen nun wieder durchgewechselt. Auch wenn ein solcher Umbruch immer für ein wenig Unruhe sorgt, wurde im gleichen Stile weiter gekämpft. So konnte am Ende beim Stand von 19:11 berechtigt gefeiert werden.

Für unsere Dachse waren es an diesem Spieltag 2 Spiele, 2 Siege und 4 Punkte!

Nächstes Wochenende bestreiten die Jungdachse den letzten Spieltag und spielen im heimischen Dachsbau um den dritten Platz in der Staffel.

Bis dahin heißt es weiter fokussiert trainieren, Krallen schärfen und „Auf geht’s Dachse!“

Text: Th. Listner/ C. Dittmann

Foto: R. Fichtner

Punktspieltag in Waldheim

Nach einigen Navigationsproblemen erreichte auch unser Trainerstab mit dem Großteil der Mannschaft die Sporthalle am Schulberg in Waldheim.

In der ersten Begegnung trafen die Freiberger Jungdachse auf die Vertretung der gastgebenden Heimmannschaft. Vom Tabellenstand her eine lösbare Aufgabe. Trotz einer nicht immer überzeugenden Leistung war es letztlich ein stets ungefährdeter Sieg. Dieser hätte bei voller Potentialausschöpfung jedoch deutlich höher ausfallen müssen. Mit einem nahezu vollzähligen Kader angereist, wechselten die Trainer in der Halbzeit komplett durch und so bekam jeder Spieler genügend Zeit sich zu präsentieren. Nach gespielten 30 Minuten stand es 13:9 für die Dachse auf der Anzeigetafel und damit zwei wichtige Punkte in der Tabelle auf der Habenseite.

Direkt im Anschluss kam es zum Showdown zwischen der SV Rotation Weißenborn und unseren Dachsen. Die Spieler der Rotation begannen druckvoll und mit Elan. Schnell lagen die Dachse mit 3:0 zurück. Abstimmungsfehler im Abwehrverhalten und technische Unsicherheiten ließen die wieder in Rot spielenden Freiberger nur zögernd ins Spiel finden. Doch hier spielte der Staffelzweite gegen den derzeit Drittplatzierten und es sollte nicht in einem Debakel wie in der Vorwoche enden. Mit Kampfgeist und Leidenschaft gelang es nun aus einer immer besser agierenden Defensive auch im Angriff endlich Zählbares zu verbuchen. So gestaltete sich ein Spiel auf Augenhöhe. Durch ein gutes harmonierendes Miteinander war es den Freibergen möglich mit einer 9:7 Führung in die Pause zu gehen.

Die ersten 5 Minuten der zweiten Halbzeit waren geprägt von einem offenen Schlagabtausch. Doch dann gesellten sich zum Wurfpech im Angriff auch diverse Fehler vor dem eigenen Tor. In der spielentscheidenden Phase waren einige der Jungdachse der Aufgabe scheinbar nicht gewachsen. Teilweise resignierend standen sie auf dem Waldheimer Hallenparkett und machten es dem Gegner in diesen Momenten oft zu einfach. Am Ende entschied der absolute Siegeswille, gepaart mit Spielfreude über den Ausgang dieses spannenden Aufeinandertreffens. Man muss neidlos anerkennen, dass die Mannschaft aus Weißenborn bis zum Schluss „gefightet“ hat, während der Dachs in den letzten zehn Minuten immer mehr an Bissigkeit verlor. Und somit auch dieses Spiel (20:16).

Nächste Woche geht es schon weiter zum Gastspiel in Burgstädt.

Bis dahin heißt es: „Krallen schärfen! Auf geht´s Dachse!“

Text: Th. Listner

Ein erwartet schwerer Auswärtsspieltag

Im März werden die jungen Dachse der gE-Jugend ein hartes Programm absolvieren müssen, denn jedes Wochenende ist ein Punktspieltag.

So ging es letzten Sonntag nach Döbeln, wo zwei schwere Spiele auf dem Plan standen.

Der Gegner in der ersten Partie war die Vertretung vom TSV Penig. Im Hinspiel erfuhren die Dachse eine bittere 16:5 Niederlage. Auch diese Begegnung begann mit einem klaren Signal der Peniger Mannschaft. So stand es bereits nach 8 sec. 0:1. Doch die erstmals in Rot spielenden Dachse zeigten sich unerschrocken und glichen in der 20 sec. wieder aus. Ab der dritten Minute folgte dann die Führung unserer Mannschaft. In der 12 min. verkürzten die Peniger auf 6:4, doch das ließ die Jungdachse nicht in Nervosität verfallen und sie erzielten bis zur Halbzeitpause noch 4 Treffer in Folge. Mit diesem beruhigendem Vorsprung wollte man sich in Halbzeit 2 nun auch spielerisch noch weiter steigern. Doch zu viele Unzulänglichkeiten im Spielaufbau und Abwehrverhalten zeigten doch klar die Schwächen des Freiberger Spiels. So endeten die ersten 30 Minuten des Tages mit einem 13:9 Sieg. An diesem Erfolg war Conrad mit seinen 8 Treffern maßgeblich beteiligt.

Nach kurzer Pause kam es in der zweiten Partie zur erwartet schweren Aufgabe gegen den Liga-Primus aus Döbeln. In den ersten 15 Spielminuten demonstrierten die Döbelner Jungs ein sicheres und aus einer gut eingestellten Abwehr heraus funktionierendes Umkehrspiel. Die Dachse liefen sich ein ums andere Mal in der gegnerischen Hälfte fest, verloren das Spielgerät und die Gastgeber beendeten erfolgreich ihre sauber heraus gespielten Konter. So stand für die Jungdachse ein trauriges 15:2 zur Halbzeit auf der Anzeigetafel. Obwohl sich die Dachse in der zweiten Spielhälfte steigerten und den Trainern ein über weite Teile kämpferisch geführtes Spiel zeigten, gab es gegen die Mannschaft aus Döbeln keine Punkte zu holen.

Mit einer 23:6 Niederlage im Gepäck machte sich der Tross aus Mannschaft, Eltern und Fans wieder auf den Heimweg.

Nächste Woche geht es für die Jungdachse nach Waldheim. Dort geht es gegen den Staffelzweiten aus Weißenborn wieder um wichtige Punkte.

Bis dahin, Kopf hoch und „Auf geht´s, DACHSE!“

Text: Th. Listner / C. Dittmann

Schweres Gastspiel zum Jahresabschluss

Nach fünfwöchiger Spielpause fuhren die Mädchen und Jungen der gemischten E-Jugend am 15.12.2018 nach Mittweida. Das Ziel war klar formuliert und man war sich der zu erwartenden schweren Aufgabe bewusst. Das erste Spiel gegen die gastgebende Vertretung aus Mittweida begann vielversprechend durch ein schnelles Führungstor in der ersten Minute. Leider verhinderte das Aluminium mehrfach den Ausbau des Vorsprungs. Und dann kam es wie es kommen musste. Nach dem sich zahlreiche technische Fehler zum ausbleibenden Wurfglück gesellten, übernahmen nach ihrer ersten Auszeit fortan die Gastgeber das Zepter. Den Jungdachsen gelang es jedoch immer wieder nachzulegen. In der letzten Sekunde der ersten Halbzeit erzielte Konrad mit einem sehenswert direkt verwandeltem Freiwurf den Halbzeitstand von 4:4. Nach dem Wiederanpfiff bauten unsere Gegner erstmals ihren Vorsprung auf zwei Tore aus. Zuordnungsprobleme in der Abwehr ließen dem Gegner oftmals zu viel Freiräume, welche dann auch konsequent genutzt wurden. Nach fünf torlosen Minuten für die Freiberger nahm Peter Stürzebecher die erste Auszeit und schickte die Jungs mit Hoffnung auf Besserung wieder aufs Parkett. Mit einer stabileren Abwehrleistung und einem starken Rückhalt im Tor gestatteten wir unserem Gegner in den verbleibenden 10 Minuten nur noch zwei Tore. So stand es knapp vier Minuten vor Schluss 8:8. Und obwohl es fast keinem der Freiberger Akteure gelang sein Potential auszunutzen, gingen sie nach Margaretas entscheidendem und letzten Treffer des Spiels als glücklicher Gewinner von der Platte.

Wie knapp der Sieg war zeigt das Ergebnis – aber wie glücklich er war, wissen die Verantwortlichen ganz bestimmt richtig einzustufen.

Nach kurzer Pause begann dann schon die zweite Partie des Tages für unsere Nachwuchsdachse. Der Gegner in dem für uns letzten Spiel des Jahres war die hochmotivierte Vertretung von Weißenborn II. Mit gedanklicher Frische, Agilität und einem Höchstmaß an Laufbereitschaft waren sie an diesem Tag unseren Spielern oft einen Schritt voraus. So gestaltete sich ein Wettstreit auf Augenhöhe, wobei die grün-weißen Bergstädter meistens nur um den Ausgleich bemüht waren. Selten sorgten Führungstreffer der Freiberger für beruhigende Entlastung auf der Trainerbank und bei den mitgereisten Fans. Die Probleme aus der Begegnung gegen Mittweida waren auch jetzt wieder spielbestimmend und bereitetem dem Freiberger Trainerteam zunehmend Sorgen. Da sich aber keine der beiden Mannschaften deutlicher absetzen konnte, behielt diese Partie ihre Brisanz und Spannung bis zum Schluss. So war es an Konrad, sein Team immer wieder im Spiel zu halten und 20 Sekunden vor dem Abpfiff den Treffer zur 16:15 Führung zu erzielen. Die Weißenborner Handballer wollten sich mit diesem Ergebnis keineswegs zufrieden geben und erkämpften sich 5 Sekunden vor Schluss noch einen Penalty. Aber das war Anton völlig egal. Mit seiner Glanzparade vereitelte er den Ausgleichstreffer kurz vor Ultimo. Mit der Sirene zum Spielende rannten alle Jungdachse voller Freude auf ihren Torhüter zu, umringten ihn und genossen sichtlich erleichtert den zweiten Erfolg des Tages.

Dieser Spieltag war absolut nichts für schwache Nerven, so der Kommentar von den mitgereisten Fans – aber dafür mit Happy End.

Willensstarke und technisch versierte Gegner haben den Dachsen das Leben auf dem Parkett sehr schwer gemacht. Spielerisch als Mannschaft sicherlich nicht überzeugend, konnten aus einem guten Kader heraus zu viele Dachse die Erwartungen nicht erfüllen. Allein im Angriff konnte Konrad mit knapp der Hälfte aller Freiberger Tore für die erhoffte Unterstützung sorgen.

Abschließend nach diesem aufregenden Spieltag vergnügten sich die jungen Handballer im heimischen Dachsbau bei der vom Verein organisierten Weihnachtsfeier. Selbst der Weihnachtsmann gab sich schon vorzeitig die Ehre und überraschte den Freiberger Nachwuchs. In diesem Sinne wünschen wir allen Kindern, Eltern und Fans sowie den Verantwortlichen eine besinnliche Weihnachtszeit.

Text: Th. Listner

Erfolgreicher Heimspieltag im Dachsbau

 

Zum 5. Spieltag der Saison hatten die Freiberger Jungdachse der gE die Vertretungen vom TSV Einheit Claußnitz und VfL Waldheim 54 zu Gast. Die Gastmannschaften wurden in ihren Kabinen mit Obst und selbst gebackenem Kuchen begrüßt. An dieser Stelle ein liebes Dankeschön an alle Organisatoren.

In der ersten Begegnung des Tages stand man einer unbekannten, stark engagiert spielenden Mannschaft gegenüber. Zwar hatten die Dachse nach knapp 6 Minuten mit einem Stand von 4:1 einen optimalen Start, doch konnten sie diese Führung bis zur Pause nicht verwalten. So ging es mit einem 5:5 in die Kabinen. Hochmotiviert zurück auf der Platte wollte der grün-weiße Nachwuchs nun die Weichen auf Sieg stellen. Der zur Halbzeit eingewechselte und seit Anfang September erstmals wieder aufgebotene Tobias setzte sofort neue Akzente und belebte das Freiberger Angriffsspiel. Kurz nach Wiederanpfiff erzielte er sofort die erneute Führung. Nach dem Ausgleich dauerte es etwa 5 Minuten bis Konrad mit einem Doppelschlag die Dachse mit 2 Toren in Führung brachte. Im Anschluss an die zweite Auszeit der Gäste aus Claußnitz (22. min) verkürzten diese unmittelbar zum 8:7. Auf Grund der besten spielerischen Saisonleistung, wobei Trainingselemente sowie die Anweisungen des Trainers konsequent umgesetzt wurden, konnten sich die Freiberger Spieler am Ende mit 11:7 absolut verdient durchsetzen. Dabei stellte der individuell sehr spielstarke Konrad mit seinen letzten drei von insgesamt acht Treffern den Endstand her. Mit Jakob im Tor hatte die Mannschaft gerade in der Schlussphase den perfekten aber auch notwenigen Rückhalt, der mit unzähligen Paraden weitere Treffer des Gegners verhinderte.

Nach einer über einstündigen Mittagspause, in der die Kids von ihren Eltern und Fans mit einem kleinen, warmen Imbiss versorgt wurden, ging es im Spielplan weiter. Mit den Mädchen und Jungen aus Waldheim spielten wir gegen eine bisher sieglose Mannschaft. Da der Dachse Kader komplett besetzt war, wurde nach dem Kräfte zehrenden ersten Spiel die Aufstellung der Dachse auf einigen Positionen umgestellt. Die taktische Maßgabe der Trainer war klar formuliert und somit sollte eine ähnlich starke Mannschaftsleistung wie gegen Claußnitz den zweiten Tagessieg erbringen. Zusätzliche sollte mit einer aggressiven Manndeckung die Torgefährlichkeit des Spielstärksten unseres Gegners unterbunden werden. So erzielte er zwar 7 der 8 Gegentreffer aber hatte letztlich in Lejs und Magareta heute seine Meister gefunden. Magareta agierte dabei nicht nur exzellent in der Abwehr und kämpfte verbissen sondern erzielte zusammen mit Konrad 18 der 28 Treffer.

Auch wenn die Jungdachse heute über weite Strecken ein sehr lebendiges Handballspiel ihrem interessierten Publikum präsentierten, konnten sich leider noch nicht alle Spieler optimal im Kampf um das runde Leder einbringen.

Am 15.12.2018 ist dann der nächste und zugleich letzte Spieltag für dieses Jahr. Dann heißt es noch einmal in Mittweida „Auf geht´s Dachse!“.

Text/ Foto: Th. Listner

Jungdachse müssen Krallen zeigen

Kurz nach 11 Uhr startete die Mannschaft und ihr Gefolge am Dachsbau in Richtung Roßwein, wo man wieder in zwei Spielen die Kräfte messen wollte.

Unser erster Gegner war der gastgebende Verein. So hieß es ab 12:15 Uhr für unsere Jungdachse Krallen zeigen. Aus verschiedenen terminlichen und gesundheitlichen Gründen musste auf einige Leistungsträger verzichtet werden. Die ersten zehn Minuten spielte unser Gegner nur mit 5 Spielern. Doch statt aus diesem Vorteil Kapital zu schlagen, tat man sich in Angriff und Abwehr sehr schwer. Es fehlte zeitweise jegliche Zuordnung, es gab Probleme im Zusammenspiel, welches zudem durch zu viele technische Fehler erschwert wurde.

Nach 40 Sekunden erzielte Maria das 1:0 für die Freiberger, bevor die in Unterzahl spielenden Gastgeber nach zwei Minuten mit 2:1 in Führung gingen. Diese bauten sie nach knapp fünf Minuten auf ein für die Mannschaftsverantwortlichen Stirn runzelndes 4:2 aus. Mit etwas mehr Stabilität im Abwehrverhalten, wenn gleich dies immer noch nicht den Vorstellungen des Trainerteams entsprach, kämpften sich die Nachwuchsdachse wieder heran. So ging es beim Stand von 7:7 in die Pause. In der zweiten Halbzeit konnten die HSG-Spieler immer wieder vorlegen, doch versäumten sie es, sich deutlicher abzusetzen. Das hohe Maß an individuellen Fehlern hielt das Spiel in der Waage. Nach dem 10:9 für unsere in grün-weiß spielenden Kids in der 20 Minute folgten zehn torlose, anstrengende Minuten zwischen Hoffen und Bangen. Erst 9 Sekunden vor der Schlusssirene erlöste Jonathan mit seinem fünftem Treffer die Mannschaft, die mitgereisten Eltern und Fans sowie die beiden Trainer mit dem 11:9.

Nach dem schweren Start in den Spieltag folgte direkt im Anschluss die zweite Begegnung gegen die Vertretung von Grün Weiß Niederwiesa. Diese Mädchen und Jungen von unserem Auftaktgegner dieser Saison am ersten Spieltag waren durchschnittlich ein Jahr jünger. Nachdem diese Partie damals deutlich zu Gunsten der Dachse ausgefallen war, sollte jetzt der zweite Tagessieg eingefahren werden. Doch auch gegen diesen vermeintlich leichteren Gegner taten sich die Freiberger heute enorm schwer, sodass das 1:0 erst nach vier Spielminuten fiel. Beim Stande von 5:2 in der achten Minute war die Gegenwehr gebrochen und man erhöhte kontinuierlich bis zum 17:2 nach 27 Minuten. Erfreulich dabei ist, dass sich nahezu jeder Feldspieler in die Torschützenliste eintragen konnte, wie auch der zum ersten Mal im Trikot der Dachse spielende Jonas. Nach gespielten dreißig Minuten stand ein 19:3 auf der Anzeigetafel und in den Gesichtern der Kinder wichen Ernst und Anstrengung einer entspannten Fröhlichkeit.

Abschließendes Resümee des Spieltages: es gab lichte Momente aber leider noch zu viel dunklen Schatten.

Es gibt noch viel zu tun, da sind sich die beiden Trainer einig.

Text/ Foto: Th. Listner

E-Dachse verteidigen den Dachsbau

Der nun dritte Spieltag für unsere jungen Dachse war gleichzeitig Heimspieltag in der EGH. Nachdem die ersten beiden Spieltage nicht unterschiedlicher hätten sein können, waren alle Akteure auf und neben dem Spielfeld sehr gespannt.

Im ersten Spiel trafen wir auf die Vertretung aus Neudorf/Döbeln. Die schmerzlichen Niederlagen beim Beach-Handball-Turnier im letzten Monat waren noch nicht vergessen. Umso größer war das Engagement aller Spieler um Wiedergutmachung. Vom Anpfiff an überzeugten die Freiberger Jungs mit gefälligem, schnellem Kurzpassspiel. Mit einem Höchstmaß an Konzentration wurden die Aktionen zu Ende gespielt. Beim Stand von 8:6 wurden die Seiten gewechselt und bis zum Spielende beherrschte Spannung das Geschehen. Die Dachse vergaben noch zu oft sicher geglaubte Bälle und ermöglichten somit dem Gegner immer wieder Chancen, welche gnadenlos ausgenutzt wurden. Doch am Ende stand ein 14:13 Heimsieg auf der Anzeigetafel und das nicht unverdient. Besonders herausragend aus einer starken, geschlossenen Mannschaftsleistung war dabei der Torgarant Conrad. Einen ebenso großen Anteil am ersten Sieg in heimischer Halle hatte ganz klar Anton, unser Mann im Tor. Er gab dem Team den Rückhalt und die Sicherheit.

Das zweite Spiel des Tages war ein Spiel gegen einen alt bekannten Gegner. Ein Spiel gegen die Mannschaft von Rotation Weißenborn. Viele Vergleiche gab es schon in der Vergangenheit, oft wechselte der Sieger. Doch heute war der Wille der Jungdachse groß. Sicher und mit gestärkter Brust nach dem ersten Sieg des Tages begann man viel versprechend. Jedoch sollte der Gegner nicht unterschätzt werden. Klare Aktionen brachten dann einen beruhigenden Halbzeitstand von 9:4. Nach einigen Spielerwechseln in der zweiten Halbzeit kam etwas Unruhe ins Freiberger Spiel. Zu viele leichte und vermeidbare Fehler schlichen sich ein. Das sonst gut funktionierende Abwehrverhalten verlor zunehmend an Struktur. Nach dem Abpfiff stand es 15:13 und die in grün-weiß spielenden Dachse hatten sich für ihre Anstrengungen nochmals belohnt. Wie im ersten Spiel avancierte Conrad neben Moritz mit je 7 Treffern zum herausragenden Spieler.

Text/ Foto: Th. Listner