MJC – quälender 41:31 Sieg gegen Lok Chemnitz

Das Gute vornweg: 41 Tore zeugen von einer ordentlichen Offensivleistung.

Dagegen sind 31 Gegentore einfach zuviel und tatsächlich entsprach die Abwehrleistung zu keiner Zeit unseren Ansprüchen und den schon gezeigten Leistungen. Entsprechend quälend war dann auch der Spielverlauf. Nach dem 1:1 Ausgleich wollte zunächst beiden Mannschaften nichts gelingen. Schließlich fanden zuerst die Gäste in die Spur und zogen befeuert durch unsere Schläfrigkeiten und oft unfassbar einfachen Fehler auf 10:4 davon. Nach der Auszeit wurde das Spiel nicht besser, wenigstens konnte der Spielstand bis zur Pause mit 17:17 ausgeglichen gestaltet werden.

Die 2. Halbzeit begann ähnlich zäh, allerdings konnte Lok diesmal nicht davonziehen. Um die Jungs endgültig aus ihrer Lethargie zu befreien, wurde nun Manndeckung angeordnet, was zu einem 11:1-Lauf führte und zumindest das Ergebnis in eindeutige Bahnen lenkte. Um den Sieg nicht zu hoch ausfallen zu lassen, griffen nun auch noch die Schiedsrichten ein und belegten unsere Jungs reihenweise mit 2-min-Strafen. Zeitweilig standen nur noch 2 Feldspieler auf dem Parkett. Dass in einer völlig unaufgeregten und fairen Partie in dieser Altersklasse insgesamt 11 Zeitstrafen ausgesprochen werden, ist dann schon ungewöhnlich.

Letztendlich konnte uns dies nicht mehr aus der Bahn werfen und beim Stand von 41:31 kam die erlösende Schlusssirene.

Jungs: Trotz den klaren Sieges entsprach die Leistung nicht unseren Erwartungen.

Zwei Ursachen fielen besonders auf:

Kein Spieler war gedanklich auf der Höhe, so dass die Ballorientierung verloren ging.

Die Fehlerquote war viel zu hoch.

Also Dinge, an denen wir im Training arbeiten müssen und werden.

 

Text: Thomas Schmalfuß