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HSG II zeigen Trotzreaktion im Dachsbau

Nach der bitteren Niederlage (33:32) in der Vorwoche im Lokschuppen vom ESV Dresden. Allen Speilern war bewusst, dass ein Sieg her musste um den Kontakt zur Tabellenspitze nicht abreißen zu lassen. Das Trainergespann Weise/Welz konnte an diesem Wochenende wieder auf eine gut gefüllte Bank bauen. Wobei aus gesundheitlichen Gründen Kasdorf, Thiele und Schoen fehlten und Werner die personelle Situation in der Ersten etwas entspannte.
Der Gegner war der Aufsteiger aus Niederau und somit ein komplett unbeschriebenes Blatt für die Mannschaft. Dementsprechend angespannt ging man ins Spiel. Nach einem guten Start stagnierte der Angriffsfluss und der Torabstand von 3 Toren schien über die Stationen 7:4 bis zum 14:11 in der 20 Spielminute wie in Stein gemeißelt zu sein. Dabei versuchte der Gast über eine schnelle Mitte und seine Rückraumwerfer immer wieder Akzente zu setzen. Hierbei kamen die Schwächen der HSG-Abwehr zum Vorschein. Viele Nicklichkeiten und harte Zweikämpfe, auf beiden Seiten machen es den beiden unparteiischen Referees schwer einen kühlen Kopf zu bewahren. Nach einer Auszeit der Gäste wurde die HSG Abwehr umgestellt und die Spieler agierten jetzt auch deutlich ambitionierteren. Was zu einem 22:16 Halbzeitstand führte.
Die Mannschaft kam hoch konzentriert aus der Kabine und spielte mit einem deutlich offensiveren System weiter. Der im Tor eingewechselte Sven Lehman machte mit mehreren starken Paraden den Gegner zusätzlich mürbe. Mit dem starken Rückhalt konnte die Führung bis zum Endstand von 41:25 stetig ausgebaut werden.

Es spielte:
Koch (1-30 min.), Lehmann (31-60 min.), Neubert (5), Lange (9), Hruschka (5); Mader (3), Jaeger (2/3), Frohs (2), Oehme (3), Rehnert (1), Kelm (1), Ulbricht (6), Schuster (1)

Heimspieltag in der Ernst-Grube-Halle

Am Samstag ist wieder langer Heimspieltag in der Freiberger Ernst-Grube-Halle. Ab 13:00 Uhr startet die männliche A-Jugend, gefolgt von unserer HSG Freiberg III (15:00 Uhr gegen die HSG Sachsenring) in den Nachmittag. Das Vorspiel des abendlichen Highlights bestreitet dann ab 17:15 Uhr die Oberligareserve vom Trainergespann Weise/Welz gegen den Ligaaufsteiger SV Niederau. Nach der letztwöchigen unglücklichen 32:33-Niederlage beim ESV Dresden, wollen und müssen die Freiberger zu Hause wieder doppelt punkten. Die Unterstützung der sich schon dann langsam füllenden Halle sollte ihnen dabei gewiss sein.

Für das mit Spannung erwartete abendliche Spiel, 20:00 Uhr gegen den Aufsteiger und aktuellen Thüringenmeister HSG Werratal, muss erneut mit einer ausverkauften Halle gerechnet werden. Nach den beiden Siegen zum Saisonauftakt hält die Kartennachfrage im Vorverkauf (Hotel Kreller und Fitnessinsel), sowie die intensive Nutzung der Onlinereservierung über unsere Homepage weiter stark an. So wurden bereits zum ersten Heimspiel ca. die Hälfte der Sitzplätze im Vorfeld vergeben und diesmal kann mit noch mehr im Vorfeld abgesetzten Tickets gerechnet werden.

Die HSG Freiberg erwartet mit den Gästen eine spielstarke, eingespielte Mannschaft, die sich am ersten Spieltag mit 35 Treffern beim HC Burgenland den ersten Oberligapunkt erkämpfte. Die anschließende 1-Tore-Niederlage, zu Hause gegen Drittliga-Absteiger Aschersleben, deutet darauf hin, dass die Westthüringer in der Oberliga ordentlich mit mischen können und werden. Für Cheftrainer Andreas Bolomsky, der natürlich den Gegner im Vorfeld per Videoanalyse genauestens studiert hat, gilt aber kein Bange machen. Ohne den Gegner auf die leichte Schulter nehmen zu wollen, ist Allen klar, dass wir zu Hause die Punkte gegen den Liganeuling holen müssen. Dass dabei unsere komplett neu aufgestellte Mannschaft trotz dem fünften Oberligajahr nun auch wie ein „Liganeuling“ etwas unerfahren ist, wird eher als Vorteil gesehen.
Unterdessen bestehen berechtigte Hoffnungen, dass die HSG Freiberg am Samstag in Bestbesetzung auflaufen kann. Die verletzten und angeschlagenen Spieler haben sich in dieser Trainingswoche geschont bzw. versuchen sich auszukurieren und wollen dann am Wochenende wieder einsatzfähig sein.

Und nicht nur in Bestbesetzung wollen die Freiberger am Samstagabend im Spot des Scheinwerfers einlaufen, auch das neue Maskottchen, der Dachs, hat seine Ankunft bestätigt. Seien Sie dabei, wenn der Dachs das erste Mal die HSG Freiberg in die Halle führen wird.

Kartenvorverkaufsmöglichkeiten finden Sie hier:

Hotel Kreller Fitnessinsel HSG-Geschäftsstelle
Fischerstraße 5 Helmertplatz 1 Tschaikowskistr. 15
Freiberg Freiberg Freiberg
An der Rezeption tgl.
6:00 – 18:00 Uhr
tgl. während der Öffnungszeiten Freitagvormittag
von 10:00 – 12:00 Uhr

 

Zudem besteht weiter die Möglichkeit der Onlinekartenreservierung  HIER

Freiberger gewinnen Kräfteschlacht in Gotha mit 39:38 (19:20)

Die erste Auswärtsfahrt der „neuen“ HSG Freiberg führte das Team zu den heimstarken GoGo`s (Gotha/Goldbach) nach Thüringen. Die Voraussetzungen hätten dabei für Trainer Andreas Bolomsky kaum schlechter sein können. Felix Lehmann fiel nach seiner Verletzung der Vorwoche ganz aus, Kevin Elsässer wollte es zumindest probieren und konnte ca. 15 Minuten helfen, weitere Spieler lagen die abgelaufene Woche im Krankenbett und standen immer noch geschwächt und keinesfalls vollstens einsatzfähig auf dem Feld. Björn Richter konnte vergrippt die Reise erst gar nicht mit antreten. Umso mehr sollten und wollten sich die übrigen Kameraden mit Leidenschaft und Siegeswillen aufopfern, aber auch diese dezimierten sich leider zu schnell immer weiter.

Die Hausherren legten zunächst vor, antworteten auf das schnelle Spiel der Freiberger mit viel Härte und versuchten das Tempo von Beginn an zu verschleppen. Nach zahlreichen Behandlungspausen auf beiden Seiten gab es aber einen großen Unterschied. Wir hatten Mitte der ersten Halbzeit mit Eric Bolomsky und Patrick Junghanns bereits zwei Akteure verletzt verloren und die HSG-Trainer mussten immer weiter in den Positionen improvisieren. Mit viel Kampfgeist erzielte Nico Werner in der 20. Spielminute, nach anfänglichem 4-Tore-Rückstand, dann endlich mit dem 12:12 den ersten Ausgleichstreffer. Aber nahezu keiner der Freiberger konnte an diesem Tag, in dieser immer wieder improvisierten Besetzung, seine Bestform abrufen. Martin Schettler, als wurfgewaltiger Torgarant sicher auch in Gotha bekannt, wurde von den Gastgebern immer wieder sehr gut gestoppt und so mussten Andere für den Torschützen in die Bresche springen. Das taten vor allem Adrian Kammlodt, Jens Tieken und Nico Werner mit herausragenden Ergebnissen. Viel später, nach dem Spiel, staunte unter anderem auch Martin Schettler: „ Was wird eigentlich passieren, wenn wir mal alle richtig gut spielen?“ Dennoch reichte es zunächst nicht, die Spielführung zu erkämpfen und ein erneuter Rückstand pegelte sich bei minus 1-2 Toren ein. Beim Stand von 20:19, aus Sicht der Hausherren, wurden die Seiten gewechselt.

Das Spiel blieb hart umkämpft und beide Mannschaften bestritten die zweite Spielhälfte weiter auf Augenhöhe. Jetzt endlich setzten auch die Freiberger den ersten Führungstreffer (22:23) und konnten dies bis zum 25:26 halten. In der 40. Spielminute kamen dann die GoGo`s wieder zum Ausgleich und nutzen den Schwung zum Ausbau der Heimführung (31:28). Aber das Spiel hatte noch viele Minuten Spannung zu bieten. Die ca. 40 mitgereisten Freiberger Handballenthusiasten trommelten und brüllten ihr Team weiter nach vorn. So viele heisere und verschwitzte Fans, wie nach diesem Spiel, gibt es sicherlich dann auch nicht alle Tage. Der Chefdirigent an der Seitenlinie konnte seine Mannschaft kaum noch mit Anweisungen hörbar erreichen, aber die eigenen HSG-Fans schon. Auf sein Zeichen verstummte der Freiberger Fanblock mehrmals sofort, der Cheftrainer rief seine Anweisungen aufs Spielfeld und danach setzte der nach vorn treibende Lärm gleich wieder ein. Innerhalb weniger Sekunden netzten wenig später Werner, Kammlodt und Randt zum wiederholten Ausgleich ein (31:31). Fortan wechselte die knappe 1-Tore-Führung zwischen den Mannschaften hin und her und erst Martin Steinfeld konnte mit seinem ersten Saisontreffer in der vorletzten Spielminute eine Zwei-Tore-Führung erzielen (36:38). Das schnelle Spiel der schon lange ohne einsatzfähigen Wechselspieler agierenden Freiberger produzierte nun aber auch nochmals zwei schnelle Fehler. Gotha kommt zum 38:38-Ausgleich, Freiberg vergibt erneut und die Hausherren sind in Ballbesitz. Spannender kann das Spielende kaum sein. Die Gastgeber folglich nochmals mit ihrer Auszeit bei 59:31. Die eigene Unterzahl gleichen die GoGo`s mit einem zusätzlichen Feldspieler, also mit Verzicht des Torwarts, aus. Die Halle steht Kopf, eins, zwei Freiwürfe und dann kommt der Torwurf der Thüringer und das Glück der Sachsen! Innenpfosten und der Ball prallt ins Seitenaus – Ballbesitz HSG Freiberg und es sind noch 10 Sekunden zu spielen.

Noch 10? Da kommen beim Runterzählen kurz Erinnerungen vom Kallinatortraining auf. Zur Erreichung des Zieles mit Leidenschaft und unbändigen Siegeswillen hat auch dieses Extremtrainerteam ständig von 10 runter gezählt. Also:
„noch 10-9-8-7-6-5-4-3-“ und plötzlich der Wurf von Adrian Kammlodt aufs vom Leibchenspieler gehütete Tor – Treffer! Tooor! 38:39 und noch zwei Sekunden, dann endlich der Abpfiff – Sieeeg!!! Sofort sind Mannschaft und Fans, gleichermaßen erschöpft, im ausgelassenen Siegestaumel.

Aber es gibt auch einen riesigen Wermutstopfen nach dem Spiel. Nur drei Akteure konnten die Heimreise ohne größere Blessuren antreten und vor allem die Beiden früh verletzt ausgefallen Spieler könnten noch beim nächsten Spiel fehlen. Wahrscheinlich haben es die Gastgeber dann auch mit dem zur Verfügung stellen von nur kaltem Duschwasser, mit dem man ja Wunden gut kühlen kann, gut gemeint. Die HSG Freiberg nimmt auch das gern mit einem Lächeln in Kauf – sie hat die Punkte und „Warmduscher“ gibt es in dieser jungen Mannschaft sowieso schon lange nicht mehr.

Cheftrainer Andreas Bolomsky dankte dann auf der Rückfahrt nochmals allen mitgereisten Unterstützern, die den Siegeswillen und die Leidenschaft mit ihrem unermüdlichen Einsatz auf der Tribüne nie verlöschen ließen.

Die HSG Freiberg steht nun mit 4:0 Punkten mit in der Spitzengruppe der Mitteldeutschen Oberliga und empfängt am nächsten Samstag mit der HSG Werratal den aktuellen Thüringenmeister. Der spielstarke Aufsteiger wird ebenso als schwer zu nehmende Hürde eingeschätzt. Die Mannschaft ist sich allerdings sicher, dass es in der Freiberger Ernst-Grube-Halle eine erneut überwältigende Unterstützung von den Rängen geben wird.

Der Kartenvorkauf ist bereits angelaufen und man kann nur allen Interessierten raten sich die Tickets bei Zeiten im Vorverkauf zu sichern. Alle rechnen mit einer restlos ausverkauften Halle. Karten gibt es zu den Öffnungszeiten in der „Fitnessinsel“ am Helmertplatz und täglich zwischen 6:00 und 18:00 Uhr an der Rezeption des „Hotel Kreller“ auf der Fischerstraße zu kaufen. Die restlichen Saisonkarten, immer noch mit einem Preisvorteil von zwei Spielen, sind hingegen nur noch in der HSG-Geschäftsstelle zu erwerben. Der Kartenvorverkauf in der HSG-Geschäftsstelle wird wieder freitags zwischen 10:00 und 12:00 Uhr besetzt sein.

Statistik:
HSG: Gerd Vogel, Tino Hensel; Eric Bolomsky (1/1), Martin Steinfeld (1), Martin Schettler (2), Eric Neumann (3), David Dehn, Felix Randt (5/4), Adrian Kammlodt (12), Patrick Junghanns, Kevin Elsässer, Jens Tieken (6), Nico Werner (9)
Zeitstrafen: HSG 4 Min. ; GoGo 10 Min.
Siebenmeter: HSG 7/5 ; GoGo 2/1
Schiedsrichter: Marco Hoffmann und Christian Meyer (HV Sachsen-Anhalt)
Zuschauer:150

HSG-Männer in Gotha zu Gast

Am Samstag reisen die HSG-Männer zur ersten Auswärtsaufgabe nach Gotha. Bei der gastgebenden HSG Gotha/Goldbach ist 19:00 Uhr Anwurf der Partie.

Die GoGo`s haben letzte Saison als Liganeuling den Klassenerhalt geschafft und waren nur einen Platz hinter unserer HSG eingekommen. Dabei konnten die Thüringer vor fast exakt einem Jahr in dem ersten Spiel gegen uns ein Remis erstreiten, mit dem wir uns auch noch als Punktgewinner sehen mussten. Das Rückspiel in Freiberg gewannen wir mit 31:28 in heimischer Halle dann auch nicht unbedingt überzeugend. Das ist aber alles „Schnee von gestern“. Wir haben eine völlig neu aufgestellte, extrem junge Mannschaft und wollen mit dem Wind des Auftaktsieges nun auch in Gotha nachlegen. Einfache Aufgaben gibt es sowieso nicht in der Liga, aber dafür haben wir mit Eric Neumann, der aus seinem Urlaub zurück ist, eine weitere feste Größe des letzten Spieljahres wieder dabei.

Die Gastgeber haben zwar ihre Auftaktpartie beim Drittligaabsteiger in Aschersleben verloren, sich aber mit 27:31 wahrscheinlich gar nicht schlecht geschlagen. Eins scheint sicher, mit den GoGo`s erwartet uns eine heimstarke Mannschaft der wir mit viel Laufbereitschaft die Punkte rauben wollen.

Der Mannschaftsbus startet am Samstag pünktlich 14:00 Uhr an der Ernst-Grube-Halle. Fans können dabei wieder im Mannschaftsbus mitreisen.

Kartenvorverkauf für das zweite Heimspiel bereits gestartet

Nachdem die Nachfrage nach Tickets für das erste Saisonspiel in der Ernst-Grube-Halle überwältigend war und fast 50% der Sitzplätze vorab vergeben waren, liegen ab jetzt bereits die Karten zum Vorverkauf in unseren beiden Außenstellen bereit. Wer sich für nächste Woche Samstag den 27.09.2014, die Karten schnellstens sichern möchte, kann dies täglich in der Fitnessinsel am Helmertplatz oder ebenfalls täglich zwischen 6:00 und 18:00 Uhr an der Rezeption im Hotel Kreller auf der Fischerstraße tun.

Auch unsere rege genutzte Onlinereservierung ist ab sofort für das Spiel gegen den Aufsteiger HSG Werratal möglich.–>
http://hsg-freiberg.de/tickets/ Über 100 Karten wurden so letzten
Samstag zum Saisonauftakt geblockt.

Der Verkauf der restlichen verfügbaren Dauerkarten zum Preis von 60,00 € (Ermäßigte 40,00 €) ist hingegen nur noch in der HSG-Geschäftsstelle, Tschaikowskistr. 15 oder an der Tageskasse am Spieltag vorgesehen. Wer sich jetzt noch für einen Stammplatz per Saisonkarte entscheidet, hat zudem immer noch den finanziellen Vorteil von 2 Heimspielen (12,00 € bzw. 8,00 € beim Besuch aller 12 verbleibenden Heimspiele gespart).

In ausverkaufter Halle startet die HSG mit einem Sieg in die neue Saison

Die Spannung im Vorfeld war riesig. Nicht nur Spieler und Verantwortliche brannten darauf endlich in die Saison zu starten, auch die Zuschauer und Unterstützer der HSG Freiberg waren mit größten Hoffnungen und Erwartungen zahlreich in die Ernst-Grube-Halle geströmt. Der intensiv genutzte Kartenvorverkauf über unsere neuen Außenstellen „Hotel Kreller“ und „Fitnessinsel“, sowie die in dieser Zahl noch nie da gewesenen Onlinereservierungen ließen früh auf eine ausverkaufte Heimspielstätte hoffen. Mit Anpfiff des ersten Punktspieles um 20:00 Uhr waren dann letztendlich auch alle Plätze besetzt und bei bester Stimmung von den Rängen begeisterten dann die Schützlinge vom neuen Chefcoach Andreas Bolomsky das Publikum.

Die in den letzten Wochen so oft gestellte Frage: „Wer spielt in der Ersten?“ war damit nun, zumindest für den Saisonstart, auch endlich beantwortet. Der Trainer stellte vor den erfahrenen Torhüter Gerd Vogel einen kompletten Sechser aus den Ex-A-Jugendlichen aufs Parkett. Das schnelle Angriffsspiel hatte allerdings einige Startschwierigkeiten und so trafen die Gäste aus Zwickau zum 1:0 und dominierten den Spielstand die erste Viertelstunde. Dennoch gelang es der HSG immer in Schlagdistanz zu bleiben und als dann Bolomsky nach eigener Auszeit frische Kräfte von der Bank einwechselte, gelang Randt der Ausgleich (11:11) und Schettler der erste HSG-Führungstreffer der jungen Saison. Jetzt zahlte sich immer mehr die augenscheinlich bessere Kondition unserer Spieler ab. Tor um Tor wurde nun die eigene Spielführung ausgebaut und sollte bis zum Ende nicht mehr aus der Hand gegebene werden. Beim Stand von 22:18 wurden die Seiten gewechselt.

Die zweite Halbzeit wurde wieder mit unseren „jungen Wilden“ begonnen und mit läuferischer Überlegenheit konnte der Spielstand auf 33:27 ausgebaut werden. Die Zuschauer waren vom temporeichen Spiel begeistert und die Unterstützung von den Rängen einfach großartig. Gegenseitig pushten sich so Spieler und Zuschauer zu einem gemeinsamen Handballerlebnis. Allerdings ließen die Freiberger gegen Ende des Spieles dann unverständlicherweise nochmals eines Aufholjagd der Gäste zu. Als alles beim Stand von 45:37 entschieden schien, fehlte offenbar doch etwas Erfahrung und Cleverness dies in „trockene Tücher“ zu bringen. Ein 6:0-Lauf des ZHC machte es kurz vor Abpfiff nochmals spannend. Das 45:43 in der Schlussminute gefährdete jedoch den Sieg nicht mehr und als die Hausherren anschließend doch noch einmal trafen, war der 46:43-Endstand besiegelt.

Damit war der erste und ganz wichtige Sieg perfekt und die HSG Freiberg hat gleich am ersten Spieltag ein klein wenig MDOL-Geschichte geschrieben. Das bisher torreichste Spiel der noch jungen, vierjährigen Oberliga in Mitteldeutschland, wurde in der Saison 2011/12 mit 81 Toren registriert (HC Elbflorenz-TuS Radis 47:34). Die jüngste Mannschaft der Liga wird sicherlich in dieser Saison für weitere Überraschungen und vor allem für viel Spaß am Handball sorgen.

Nächste Woche fährt die Mannschaft zur ersten Auswärtsaufgabe zu den HSG GoGo`s nach Gotha. Abfahrt des Mannschaftbusses mit Mitfahrgelegenheiten für Fans ist 14:30 Uhr an der EGH geplant.

Ab Mitte der kommenden Woche werden wir dann bereits wieder in unseren Vorverkaufsstellen „Hotel Kreller“ und „Fitnessinsel“ die Tickets für das nächste Heimspiel (27.09. gegen Aufsteiger HSG Werratal) anbieten. Ein rechtzeitiges Sichern der Eintrittskarten erscheint bei erneut ausverkauftem Haus sinnvoll. Zudem können in der HSG-Geschäftsstelle weiterhin noch Saisonkarten erworben werden.

Statistik:
HSG: Gerd Vogel (1.-30. Min.), Tino Hensel (31.-60. Min.); Felix Lehmann (3), Eric Bolomsky (3), Martin Steinfeld, Martin Schettler (11), Björn Richter (5), David Dehn, Felix Randt (4), Adrian Kammlodt (4), Patrick Junghanns (1), Kevin Elsässer (8/6), Jens Tieken (2), Nico Werner (5)
Zeitstrafen: HSG 8 Min. ; ZHC 14 Min.
Siebenmeter: HSG 9/6 ; ZHC 9/7
Schiedsrichter: Thomas Perll und Torsten Ermentraut (HV Sachsen-Anhalt)
Zuschauer: ausverkauft

Pokalwochenende, HSG II und HSG III spielen sonntags

Am Samstag starten die sächsischen Handballmannschaften mit dem Pokalwettbewerb  in die neue Saison. Die HSG Freiberg hat dafür die „Zweite“, also die Verbandsligamannschaft als Teilnehmer gemeldet. Die „Erste“ kann als höherklassige Mannschaft nicht mehr am Landespokalwettbewerb teilnehmen und müsste sich in einer Extrarunde mit den anderen sächsischen Dritt- und Viertligisten messen. Darauf wurde von Seiten der HSG bereits lange im Vorfeld verzichtet, um sich gezielt auf die Meisterschaft  konzentrieren zu können.

Fortuna loste dem Team von Michael Weise eine Auswärtspartie bei der neu gegründeten Spielgemeinschaft „HSG Sachsenring/Oberlungwitzer SV/HV Grüna“ in Hohenstein-Ernstthal zu. Der Ligagegner unserer dritten Mannschaft (1. Bezirksklasse) hat sich als Bezirkspokalsieger für den Landeswettbewerb qualifiziert.

Für die Freiberger bedeutet dieses Spiel vor allem der weiteren Findung der zusammengewürfelten Oberliga-Reserve, in der gegenüber dem Vorjahr viele neue Gesichter zu erwarten sind. Dabei wird bei diesem Pokalspiel keinesfalls schon die Mannschaft in der Form auflaufen, wie sie nur eine Woche später zum Ligastart in der Ernst-Grube-Halle aufgestellt sein wird. Wir dürfen gespannt sein, welche Akteure Cheftrainer Bolomsky mit Blick auf den Ligastart in unserer Zweiten einsetzen lässt.

Anwurf im HOT-Sportzentrum ist sonntags 10:00 Uhr. Freiberger Handballfans, die sich mit auf die Reise ins nahe gelegene Hohenstein-Ernstthal machen, können im Anschluss der Partie gleich noch an selber Stelle ab 13:00 Uhr unsere HSG Freiberg III in einem Testspiel gegen die Zweite des Gastgebers unterstützen.

Kartenvorverkauf

Heute beginnt der Kartenvorverkauf für den schon lange ersehnten ersten Heimspieltag der HSG Freiberg.

Am Samstag den 13.09.2014, werden die Freiberger in ihre 5. Mitteldeutsche Oberligasaison starten und empfangen den Aufsteiger und Sachsenmeister ZHC Grubenlampe in der Ernst-Grube-Halle zum Sachsenderby. Durch das starke Interesse von vielen Handballbegeisterten Zuschauern kann die HSG  schon jetzt mit einer ausverkauften Halle am ersten Spieltag rechnen.

Wer wirklich sicher gehen möchte zum Saisonstart dabei zu sein, sollte sich unbedingt einen der 624 Plätze in den nächsten 10 Tagen mit einer Eintrittskarte aus  dem Vorverkauf sichern.

Hier können die begehrten Tagestickets und auch noch Saisonkarten erworben werden:

Zudem können die Tickets auch in dieser Saison wieder online reserviert werden:  http://hsg-freiberg.de/tickets/

HSG-Männer schwitzen in Thüringen

Zwei Wochen vor dem Saisonstart gab es für die Männer der HSG Freiberg eine Extratrainingsmaßnahme in Thüringen. Die Fahrt sollte dabei nicht nur die sportliche Entwicklung voran treiben, sondern auch als teambildende Maßnahme vor allem junge, neue und ältere, erfahrene Spieler noch näher zusammen rücken.

Gestartet wurde am Freitagabend mit einem Trainingsspiel beim HBV Jena. Dort gab es gleich ein Wiedersehen mit dem Ex-Dachs Cedric Schreiber, der nun in Jena studieren möchte und so dort auch unter den Fittichen seines Vaters Handball spielt. Das Spiel gegen den Thüringenligisten wurde nach 60 Minuten knapp mit 38:36 (16:13) gewonnen und brachte dem Cheftrainer Andreas Bolomsky zweifellos wieder zahlreiche Erkenntnisse für weitere Trainingsschwerpunkte.

Am Abend nach dem Spiel gab es selbstverständlich auf den Zimmern der gebuchten Jugendherberge noch ein geselliges Beisammensein und die Spieler fachsimpelten bereits über die bevorstehenden und noch undurchsichtigen Trainingseinheiten am nächsten Tag. Dort standen nach vorhandenen Informationen  vor allem Laufeinheiten, Tests und nochmals ein Trainingsspiel auf dem vorliegenden Plan der Handballer. Nur zwei Personen in der 22-köpfigen Reisegruppe wussten was wirklich am nächsten Tag geschehen sollte und waren deshalb vielleicht sogar noch etwas aufgeregter als die noch ahnungslosen Spieler.

Der Schmerz geht, der Stolz bleibt

Nach dem Frühstück starteten die Freiberger im Mannschaftsbus in Richtung Rudolstadt. Kurz vor dem Zielpunkt wurde der Bus plötzlich von einem externen Trainerteam auf freier Straße gestoppt und da stand er  – der Kallinator, ein Extremsportler, der Mannschaften mit seinem Spezialtraining weit über die geglaubte Leistungsfähigkeit hinaus führt. Michael Kalinowski, ehemaliger Bundeswehr-Fallschirmjäger, hat schon viele namhafte Vereine durch den Wald gescheucht. Nachdem er vor einigen Monaten in einem ersten Telefonat von der HSG Freiberg, den aufrückenden Bundesligadachsen und den sportlichen Zielen erfuhr, war er sofort begeistert und bereit hier mit seinem außergewöhnlichen Training zu unterstützen.

Dieses startet prinzipiell mit der Überraschung der ahnungslosen Spieler auf der Straße. Im scharfen Armeeführungston wurden die Spieler aus dem Bus geholt und sofort auf der Straße die ersten Liegestütze absolviert. Nach kurzer Vorstellung des Kallinatorteams durften die Spieler die restliche Strecke ihren Bus schiebend zurücklegen. Im INJOY Rudolstadt angekommen machten die Trainer unser Team für die bevorstehenden Aufgaben des Tages kurz mit Aufwärmübungen fit, ehe der  lange, scheinbar nie endende Lauf durch und um Rudolstadt begann. Hürden, die man normalerweise meiden würde, wurden als Team gemeinsam überwunden. Kameraden, die ihre Leistungsgrenze erreichten, wurden vom Team weiter motiviert und unterstützt, und so lief die Gruppe immer weiter und weiter von Aufgabe zu Aufgabe. Irgendwann hatten alle das Zeitgefühl und eine reale Wahrnehmung für die Länge Laufstrecke verloren. Am Ende des Tages waren rund 17 Kilometer Laufstrecke mit teils extremen Steigungen, durch Wasser, Schlamm, Brennnesseln, über hohe Wände und Sturmbahn absolviert. Dazu kamen unzählige, mehrere Hundert Liegestütze und Sit ups, ehe die körperlichen Qualen mit Erfrischungsgetränken und Energieriegeln im INJOY endeten und die geschundenen Körper die wohlverdiente Dusche erhielten.

Allen Teilnehmern gebührt hoher Respekt für das Geleistete, ganz besonders denen, die ihre Leistungsgrenzen sehr weit überschritten und dann vor allem auch unserer Physio Stephanie Pech und dem Cheftrainer Andreas Bolomsky. Beide absolvierten die Tortur gemeinsam läuferisch mit ihrem Team.

Einen unvergesslichen Tag in und um Rudolstadt hatten:

Felix Lehmann, David Dehn, Eric Bolomsky, Martin Schettler, Björn Richter, Tom Neubert, Patrick Junghanns, Ingolf Jaeger, Adrian Kammlodt, Gerd Vogel, Benjamin Koch, Tino Hensel, Kevin Elsässer, Felix Randt, Nico Werner, Thomas Hruschka, Jens Tieken, Martin Steinfeld, Stephanie Pech und Andreas Bolomsky.

Zweifellos auch das Kallinatorteam von Michael Kalinowski, INJOY-Inhaber Karsten Leypold mit Sohn Toni und natürlich die Zuschauer am Rand des Geschehens, die Vorstandsmitglieder Malte Burkhardt und Stefan Lange, Co-Trainer Andreas Tietze und ich, Jörg Kalinke.

www.kallinator.com

 

Fotos: Malte Burkhardt

Handball am Wochenende

Unsere Männer stecken nun intensiv in der Saisonvorbereitung und so gibt es dieses Wochenende für die Schützlinge von Andreas Bolomsky kein frei.

Am Samstag reist das Oberligateam nach Weinböhla und wird dort als Gegner des Sachsenligaaufsteigers HSV Weinböhla ab 18:00 Uhr bei dessen Saisoneröffnung auftreten. Trainer der Weinböhlaer ist ab dieser Saison der tschechische Ex-Freiberger Martin Kovar.

Nur einen Tag später absolvieren die Freiberger Handballer ein kleines Trainingsturnier in der Ernst-Grube-Halle. Als Gegner werden dafür der HVH Kamenz und der HSV Apolda erwartet. Die Kamenzer haben sich für die neue Saison unter anderem mit den Ex-Freibergern Benjamin Plutz und Philipp Randt, die von Weinböhla aus in die Lessingstadt wechselten, verstärkt. Der HSV Apolda tritt hingegen mit neuem Trainer und dem Ziel Wiederaufstieg in die MDOL die neue Saison an. Frank Ihl, uns bekannt als erfolgreicher Trainer des HSV Bad Blankenburg, übernahm den Cheftrainerposten von Matthias Allonge in Apolda. Durch seine bereits getätigten personellen Verstärkungen dürfen wir für unsere Mannschaft bei dem Aufeinandertreffen auf eine echte Standortbestimmung hoffen.

Ab 10:00 Uhr startet am Sonntag die HSG II gegen Kamenz in den Spieltag. Weitere Anwurfzeiten sind leicht flexibel auf ca. 11:45 (HSG I), 13:00 (HSG II) und 14:30 (HSG I) geplant. Die Spiele werden zu reinen Trainingszwecken und ohne Bestimmung von Rangfolge bzw. Turniersieger veranstaltet. Unser Cateringteam wird dabei mit einem kleinen Imbissangebot und Getränken mit am Start sein.

Am Rande der Spiele startet an diesem Sonntag dann auch der offizielle Verkauf der Dauerkarten für die neue Handballsaison in der Ernst-Grube-Halle. Die Karten werden wieder zum Preis von 10 Heimspielen (60,00 Euro, Ermäßigte 40,00 Euro) angeboten, so dass für die gesamte Saison mit insgesamt 13 Heimspielen eine Ersparnis von 18,00 € bzw. 12,00 € möglich ist.

Ab nächster Woche werden die restlichen Dauerkarten dann in den beiden Vorverkaufsstellen der HSG Freiberg, dem Hotel Kreller auf der Fischerstraße und der Fitnessinsel am Helmertplatz, angeboten.